Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Einsparpotenziale in Millionenhöhe durch versicherungsmedizinische Beratung

02.10.2013 – Für die privaten Krankenversicherer lohnt es sich, die medizinische Notwendigkeit von ärztlichen Leistungen, Medikamenten, physikalischer Therapie sowie Art und Umfang von Krankenhausbehandlungen zu überprüfen. Eine Studie der Halleschen Krankenversicherung belegt: Einsparpotenziale in Millionenhöhe sind möglich.

Darauf weist jetzt ein Artikel in der neu erschienenden Zeitschrift Versicherungswirtschaft hin. 2012 hatte die Hallesche Krankenversicherung eine große Stichprobe zur Identifizierung der Leistungseinsparungen durch die gesellschaftsärztliche Tätigkeit durchgeführt. An 19 Tagen wurden 372 Vorgänge untersucht. Bei den medizinisch nicht notwendigen Leistungen konnte in diesem Zeitraum ein Einsparvolumen von 453.430 Euro festgestellt werden. Das entsprach einer Einsparsumme von 24.022 Euro pro Arbeitstag. Bei 220 Arbeitstagen ergab dies hochgerechnet Leistungseinsparungen in Höhe von circa 5.285.000 Euro.

Lohnend, so die Studie, sei es auch, bestimmte Leistungen wie Kur-/Rehamaßnahmen und stationärer Behandlungen auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Zudem müsse die Dauer von stationären Heilbehandlungen unter die Lupe genommen werden. Überdies sei die Verordnung von Medikamenten näher zu analysieren. Der Artikel nennt weiterhin die großen Einsparmöglichkeiten bei Auslandsbehandlungen. Diese seien „etwa in den USA und der Schweiz meist um mehrere 100 Prozent bis zu 1.000 Prozent teurer als in Deutschland”.

Autor:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten