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„Eines Big Bangs bedarf es für die Verbreitung der bAV nicht“

02.12.2014 – karch_aba_150Im Interview mit Value – “Vom Wert der Vorsorge”, dem Special der Versicherungswirtschaft, verteidigt Heribert Karch, Geschäftsführer der MetallRente GmbH und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (Aba) zwar das deutsche 3-Säulen-Modell der Altersversorgung, doch Karch sieht erhebliches Verbesserungspotenzial.

“Verschiedentlich wird eine obligatorische bAV gefordert, möglicherweise verbunden mit einem Opting-out-Modell. Ist das ein Weg?” Auf diese Frage von VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte antwortet Karch:

“Wir sind im internationalen Vergleich schon lange nicht mehr die Guten. Wir haben einen halben Schritt vom Bismarck-System in ein Beveridge-System gemacht. Ein Obligatorium, wie in funktionierenden Beveridge-Systemen üblich, war und ist in Deutschland aber nicht konsensfähig. Konsens brauchen wir aber. Wenn man jedoch auf Zwangsmaßnahmen verzichtet, müssen die Rahmenbedingungen, die Anreize und das öffentliche Klima stimmig werden. Die Uhr tickt. Eines Big Bangs bedarf es für die weitere Verbreitung der bAV nicht. Wir brauchen in erster Linie den Mut und den Willen zur Kleinarbeit, zu treffsicheren Maßnahmen im bestehenden System. Wer sich vor allem von fiskalischen Bedenken leiten lässt, kann eine größere Verbreitung von Betriebsrenten, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen nicht erwarten.”

Bild: Heribert Karch, seit 2001 Geschäftsführer der MetallRente GmbH und aba-Chef. (Quelle: vvw)

Das vollständige Interview erscheint in der nächsten Special-Ausgabe des Business- und Managementmagazin der Versicherungswirtschaft, Value – “Vom Wert der Vorsorge” (Heft4/2014).

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