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Ein neues Marktfeld entsteht

05.09.2013 – Das Langlebigkeitsrisiko in den Büchern der Lebensversicherer und der Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) steigt zunehmend. Eine teilweise oder auch vollständige Abgabe des Risikos wird da reizvoll. Neben dem Risikotransfer an den Rückversicherungsmarkt besteht auch die Möglichkeit, seine Risiken an den Kapitalmarkt zu transferieren. Das neue Marktfeld haben das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (Ifa) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer gemeinsamen Studie analysiert.

Neben einer Beschreibung der bisherigen Marktentwicklung werden auch Einschränkungen des  Marktes diskutiert, welche die weitere Entwicklung momentan noch aufhalten, heißt es von den Experten. So gebe es auf Seiten der Versicherer und den EbAVs noch erhebliche Unklarheiten bezüglich der bilanziellen und aufsichtsrechtlichen Behandlung von Finanzinstrumenten wie Langlebigkeits-Swaps. Die Analysten kommen zu dem Ergebnis, dass zudem potenzielle Investoren noch zu wenig mit dem Langlebigkeitsrisiko als Anlageklasse vertraut sind. Und noch weitere Hemmnisse bestehen: “Darüber hinaus leidet der Markt noch unter einer geringen Liquidität, einer unzureichenden Standardisierung und dem Fehlen von Referenzpreisen für zukünftige Transaktionen”, heißt es in der Studie.

Link: Hintergrundpapier der OECD und IFA zu Langlebigkeitstransaktionen (PDF)

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