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Drei Viertel aller Rentner haben finanzielle Engpässe

27.11.2015 – Rentner_Petra Bork_pixelioNahezu drei Viertel aller Rentner haben im Ruhestand bereits finanzielle Engpässe erlebt. Zu diesem Ergebnis kommt der Themenfokus “Finanzielle Flexibilität im Ruhestand”, der im Rahmen des Axa Deutschland-Report zu Ruhestandsplanung und -management ermittelt wurde. Demnach gelten eine auftretende Pflegebedürftigkeit sowie Kosten im Zusammenhang mit Erkrankungen als Hauptgründe für den schwankenden Geldbedarf im Alter.

Demnach glaubt die Mehrheit der Rentner, dass schwankender Geldbedarf vor allem in den späteren Jahren des Ruhestands auftritt. Nur ein Drittel habe dies laut Axa-Umfrage bereits in den ersten Jahren des Ruhestands erlebt. Eine andere Einschätzung haben hingegen die Berufstätigen. Hier geht rund die Hälfte der Befragten davon aus, dass schwankender Geldbedarf eher in den ersten Jahren des Ruhestands auftrete.

Ein weiteres Ergebnis: 72 Prozent aller Rentner und Pensionäre in Deutschland kümmern sich im Alter genauso häufig um finanzielle Angelegenheiten wie im Berufsleben. Etwa 20 Prozent der Befragten beschäftigen sich sogar häufiger mit monetären Dingen als zuvor. Zum Vergleich: Nur elf Prozent der Erwerbstätigen geht davon aus, sich im späteren Ruhestand vermehrt ums Geld zu kümmern.

“Aus unseren Untersuchungen geht hervor, dass viele der heute Berufstätigen mit dem Beginn des Ruhestands vor allem erhöhte Freizeitaktivitäten verbinden und vermehrtes Reisen. Dadurch wird erklärbar, warum sie eher zu Beginn mit schwankendem Geldbedarf rechnen”, sagt Patrick Dahmen, Vorstandsmitglied der Axa. (vwh/td)

Link: Der Axa-Deutschland-Report

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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