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DIW und Euler Hermes fürchten Konjunktureinbrüche

01.12.2014 – Krise_Dr_ Klaus-Uwe Gerhardt_pixelioDer DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht mit Sorge ins kommende Jahr. “Wir sind noch nicht aus der Krise heraus. Die Wahrscheinlichkeit, dass Europa im nächsten oder übernächsten Jahr in die Rezession abgleiten könnte, ist enorm.” Auch Euler-Hermes Chefökonom Ludovic Subran rechnet 2015 mit mehr Insolvenzen.

“Das Problem ist die schwache Nachfrage. Erstmals seit Jahren erwarten wir 2015 in Deutschland mehr Insolvenzen”, sagte Euler-Hermes-Chefökonom Ludovic Subran der Wirtschaftswoche. “Während 2014 die Zahl der insolventen Firmen um sechs Prozent zurückgegangen ist, wird sie im kommenden Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf dann 24 979 Fälle zunehmen”.

Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, das heute in Berlin der Frage “Wohin steuert unsere Alterssicherungspolitik?” nachgehen will, erwartet laut dpa für Deutschland eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf rund drei Millionen Menschen.

Es komme in Deutschland vor allem darauf an, die “Investitionsschwäche” zu beheben, sagte Fratzscher. “Das ist unsere Achillesferse.” Hier müsse die Politik die richtigen Anreize setzen. Das angekündigte 10-Milliarden-Paket sei nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. (vwh/ku)

Bildquelle: Dr. Klaus Uwe Gerhardt/ pixelio

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