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Digitalisierung: Versicherern fehlt Selbstbewusstsein

23.10.2015 – cyber_virsh_sxcVersicherern mangelt es an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zur Umsetzung des digitalen Wandels. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Bain-Benchmarks “Die digitale Versicherung der Zukunft”. Rund 60 Prozent der Unternehmen würden demnach noch zentrale Elemente für eine erfolgreiche digitale Transformation fehlen. Dazu gehören ein klares digitales Zielbild inklusive Fahrplan oder ein umfassendes Verständnis der Risiken.

Weiterer Befund: Fast die Hälfte der Versicherer verfügt über keinen realistischen Plan für den digitalen Wandel. Dabei würden fast 80 Prozent der Kundschaft in naher Zukunft bereits mindestens einen digitalen Kanal für versicherungsbezogene Interaktionen nutzen.

Die Anstrengungen indes für Datenanalytik würde die Branche laut Erhebung dramatisch erhöhen. Lebensversicherer erhöhen demnach ihre Ausgaben für Big-Data-Analytics jährlich um 24 Prozent, Sachversicherer gar um 27 Prozent. Die Ausgaben für IT lägen demnach bei Lebensversicherern bereits in drei bis fünf Jahren bei bis 5,5 Prozent des Gesamtumsatzes. Bei Sachversicherungen machten diese bis zu 4,1 Prozent aus.

Im Onlinevertrieb sieht die Branche laut Bain ebenfalls immenses Potenzial. Den Anteil der Abschlüsse für Lebensversicherungen können die Unternehmen hier von derzeit acht auf 15 Prozent fast verdoppelt. Noch optimistischer die Prognosen für die Sachversicherung. Hier könnte der Anteil im gleichen Zeitraum von zehn auf 23 Prozent steigen. (vwh/ku)

Digitalisierung_Bain

Grafik: Was sich Versicherer von der Digitalen Transformation auch erwarten. (Quelle: Bain)

Bildquelle: Virsh / sxc

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