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Digitalisierung teilt die Versicherungsbranche

16.12.2015 – Kleinere Versicherer messen den Digitalisierungstrends im Schadenmanagement deutlich weniger Relevanz bei als große Versicherer. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Trends im Schadenmanagement 2015″ für die Innovalue und die Universität Lausanne. Demnach messen Versicherer mit verdienten Bruttobeträgen von weniger als einer Mrd. Euro pro Jahr den technologiebasierten Themen nur eine geringe oder mäßige Bedeutung bei.

Gleichzeitig messen die größeren Versicherer digitalen Trend im Schadentracking und der Schadenbegutachtung eine deutlich höhere Relevanz bei. Einigkeit herrsche hingegen nur darin, dass die Digitalisierung im Schadenmanagement hochrelevant sei. Demnach glauben laut Studie 96 Prozent, dass effizientes Schadenmanagement zur Sicherung der eigenen Kundenbasis relevant oder hochrelevant ist. Zudem sehen viele Entscheider ihre eigenen Unternehmen bei Schlüsseltrends im Schadenmanagement gegenüber der Konkurrenz im Hintertreffen, ergänzt Innovalue. Mehr als 40 Prozent sind laut Studie daher der Ansicht, dass ihr Unternehmen gegenüber den Wettbewerbern nur mäßig gut oder sogar schlecht aufgestellt sei.

“Die Einschätzungen der verschiedenen Marktteilnehmer spiegeln auch ihre jeweiligen Kapazitäten wider. Für kleinere Versicherer ist es schwerer, das nötige Know-How und Investitionsvolumen aufzubringen. Weil sie im Verhältnis weniger Schadenmeldungen bearbeiten, dauert es zudem länger, bis sich diese Investitionen amortisieren. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass sie im digitalisierten Schadenmanagement Vorreiterrollen einnehmen werden”, sagt Stephan Maier, Managing Partner der Innovalue Management Advisors. “Mit einer klaren Fokussierung auf ausgewählte Themen können aber auch sie Mehrwerte für Kunden und Unternehmen schaffen”, ergänzt der Experte. (vwh/td)

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