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Digitalisierung fördert Captive-Modelle bei Big Playern

28.10.2015 – bay_Finanzgijpfel_Podium_150_Kaspar“Es gibt Unternehmen, die keinen Versicherungsschutz mehr einkaufen oder für bestimmte Bereiche keinen mehr bekommen. Deshalb finanzieren wir die Risiken selber”, antwortete Alexander Mahnke, Chef des Deutschen Versicherungs-Schutzverbands e.V. (DVS) und CEO Insurance der Siemens Financial Services GmbH, auf die Frage, ob die Industrie bereit sei, neu aufkommende Risiken der Digitalisierung selbst zu finanzieren.

Auch Siemens macht davon Gebrauch. Im Mittelpunkt der Diskussionsrunde im Rahmen des neunten Bayerischen Finanzgipfels standen Fragen wie: Bedroht die Digitalisierung bestehende Geschäftsmodelle der Industrieversicherer und Makler, oder erwachsen hier sogar neue Modelle? Entstehen hieraus vielleicht neue Kollektive und gibt es einen Trend der Individualisierung?

Antworten auf diese elementaren Fragen suchten in der Münchener Residenz Jürgen Huschens, Industry Technical Leader Insurance Europe der IBM Deutschland GmbH, Christopf Mascher, Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer der Allianz SE, und Alexander Mahnke, in Diensten der Siemens Financial Services.

Mahnke rechnet in einem anspruchsvoller werdenden Markt mit einer Ausweitung unternehmenseigener Modelle, da die Versicherungswirtschaft bei den derzeitigen veränderten Risikolagen dem Wandel nicht so schnell folgen könne.

Die weiteren Ausführungen Mahnkes sowie die Antwort des Allianz-Vertreters, Vorstand Christof Mascher, hier im Video:

(vwh/ak)

Siehe auch KÖPFE.

Bild: Diskussionsrunde auf dem 9. Bayerischen Finanzgipfel. (Quelle: ak)

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