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Digitaler Analphabetismus in der Bevölkerung weit verbreitet

08.12.2014 – Digital_nion_sxcDeutschland könnte den Anschluss an die “digitale Revolution” verpassen, weil entsprechende Produktinnovationen die breite Bevölkerung nicht erreichten. So haben die Unternehmen den technischen Wandel bereits besser bewältigt als die Deutschen selbst. Dies ist das Ergebnis des “Digitalisierungsbarometers 2014″ des Wirtschaftsprüfers PwC.

“Die deutsche Bevölkerung hat einen Digitalisierungsgrad von 40 Prozent erreicht”, sagte Telekommunikationsexperte Roman Friedrich. “Bis zum vollständig digitalisierten Bürger” sei es jedoch noch ein langer Weg. Demnach nutzten zwar zwei Drittel aller Deutschen das Internet über ein Smartphone, um beispielsweise E-Mails abzurufen oder Produkte online einzukaufen. Die Akzeptanz für digitale Produktinnovationen wie Datenbrillen oder mobilem Bezahlen sei jedoch nur gering ausgeprägt.

Gerade in diesen Bereichen liege “noch ein enormes Potenzial für Unternehmen”, so Friedrich weiter. “Wenn die Unternehmen für eine flächendeckende Verbreitung sorgen, etwa im Bereich des digitalen Bezahlens und ihren Kunden den Nutzen von Wearables aufzeigen können, wird die Bevölkerung diese Möglichkeiten auch annehmen”, erläuterte der Experte.

Allerdings würden die Unternehmen selbst die Chancen der Digitalisierung gut nutzen. Laut Umfrage nutzen bereits zwei von drei Unternehmen das Internet als Vertriebskanal. Etwa 65 Prozent setzen zudem auf Social Media. (vwh/td)

Bildquelle: Nion/sxc

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