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Digitale Agenda: Wie ist der Stand der Dinge?

20.07.2015 – Computer_Shutterstock_91990316Digitale Disruption bedeutet nicht, Fax durch E-Mail zu ersetzen, mahnt Christoph Keese von Springer. Er lässt kaum ein gutes Haar an Finanz- und Automobilbranche, was den Stand der Digitalisierung angeht. Fast ein Jahr läuft die digitale Agenda der Regierung – heute zieht der Branchenverband Bitkom Bilanz -, das Expertenurteil zum Umsetzungsstand ist verheerend:

„Es gibt aber nichts besseres, als der Wahrheit ins Auge zu schauen. Wir müssen pessimistisch sein, um am Ende zu überleben“, schließt er seine eindringliche Mahnung an sämtliche Wirtschaftszweige, die sich wie vermutlich bald auch Versicherer mehr und mehr gegen disruptive Eindringlinge behaupten müssen.

“Firmen sollten sich vielmehr überlegen, wo genau ihr Mehrwert liegt und an welcher Stelle er generiert wird”, zitiert Gründerszene.de den Executive Vice President bei der Axel Springer SE. “Dort wird die disruptive Konkurrenz ansetzen und sich zwischen Unternehmen und Kunde schieben.”

Was überhaupt nicht geht mit Keese: Mitarbeiter für teures Geld ins Silicon Valley zu schicken für sogenannte Start-up-Trips – genau über einen solchen, wenn auch mehrwöchigen Aufenthalt hat Keese allerdings ein Buch verfasst.

Sein Ansatz: Branchenfremde würden oft die zündenden Ideen haben, die es für tatsächliche Disruption braucht. Heute vor genau elf Monaten hat die Bundesregierung die Digitale Agenda verabschiedet. „Um zu einem echten Masterplan zu werden, muss die Digitale Agenda im zweiten Schritt mit sehr konkreten Maßnahmen, Mitteln und einem Zeitplan für die Umsetzung hinterlegt werden”, hatte damals Bitkom-Präsident Dieter Kempf kommentiert. Heute zieht er Bilanz zum Stand der Umsetzung. (vwh/ku)

Beachten Sie hierzu die VW-Selections zur Digitalen Transformation

> Disruptiver Wandel: Neue Flügel für den Vertrieb

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Bildquelle: Shutterstock

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