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Die Zukunft der PKV – vom Payer zum Player

01.10.2014 – gesundheitskongress_logoiHeute wird in München der 13. Europäische Gesundheitskongress eröffnet. “Gesundheitsversorgung in der Stadt und auf dem Land” lautet das übergeordnete Thema der hochkarätig besetzten Veranstaltung. Mit besonderem Interesse dürfte der erste Auftritt des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (FDP) nach seiner Berufung in das Allianz Top-Management verfolgt werden. Zum Auftakt wird Bahr über seine Erfahrung als Berater der US-Regierung berichten. Ganz dicht dran am Deutschen Gesundheitsmarkt ist Marc-Pierre Möll, Referatsleiter Regierung und Parlament beim Verband der privaten Krankenversicherung e.V. Für VWheute hat Möll seine wichtigsten Thesen zusammengestellt.

These: Die Qualität des deutschen Gesundheitssystems liegt auch in seiner dualen Struktur. Wir haben ein medizinisches Versorgungssystem, zwei Versicherungssysteme und drei Wettbewerbsebenen und zwar innerhalb der GKV, innerhalb der PKV und zwischen GKV und PKV. Dieser dreifache Wettbewerb ist kein Selbstzweck, sondern ein zentrales Mittel für den Erhalt der Leistungsfähigkeit und Finanzierbarkeit des Systems.

These: Der Wettbewerb in der GKV ist geringer als in der PKV. Wettbewerb definiert sich aus Leistung und Preis. 95 bis 96 Prozent der GKV-Leistungen unterliegen nicht dem Wettbewerb, wohingegen der Preis- und Leistungswettbewerb in der PKV stark ausgeprägt ist.

These: Die PKV befindet sich im Reformmodus. Tarifwechselleitfaden, Mindestschutz, verbesserte Annahmepraxis, Reform der Abschlussaufwendungen, Glättung der Beitragsentwicklung, Reform des Standardtarifs, GOZ-Novellierung, GOÄ-Reform, Qualitätssicherung in Versorgung und Beratung sind nur einige Stichpunkte.

Fazit: Die Zukunft der PKV liegt in der Stärkung des Wettbewerbs und in einer qualitätsgetriebenen Ausrichtung vom Payer zum Player. (ak)

Link: Programm

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