Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Die Börsenwoche: Zwischen Weltuntergang und Rallye

12.10.2015 – Dax_Bankenverband _ Flick„Das Risiko eines Government Shutdowns in den USA im Dezember steigt“, warnt David Page von den Axa IM. Sollte sich der Kongress Ende des Jahres nicht auf eine gemeinsame Ausgabenpolitik einigen, dann könnte dies außerdem in einen strafferen finanzpolitischen Kurs münden und damit 2016 für Gegenwind sorgen. Und dass inmitten dieses Szenarios eine Zinswende eingeleitet wird, wäre “sehr erstaunlich”, wie der Experte erklärt.

Andere Experten wiegeln ab: Daniel Zindstein, Dachfondsmanager bei Gecam sagt gegenüber dem Aktionär: Die Lage ist besser als die Stimmung. An der Börse werden mal wieder die Untergangsszenarien durchgespielt. „Das war in den vergangenen Jahren übrigens nicht anders“, so der Experte.

Erste Anzeichen, ob die nervenaufreibende Volatilät an den Märkten einer Jahresendrallye weicht, gibt es bereits im Lauf der Woche. Denn die US-Großbanken eröffnen die Berichtssaison, JP Morgan, die Bank of America, Wells Fargo, Goldmann Sachs und die Citigroup geben Einblick in ihre Bücher.

Für Deutschland wird der ZEW-Index am Dienstag die Stimmung der Börsenprofis aufzeigen. Die brennenden Fragen: Wie hat sich der VW-Skandal niedergeschlagen und wie verkraften die Märkte Kursturbulenzen in China sowie die leicht schwächelnde Konjunktur in den Schwellenländern?

“Die Bullen scheinen das Zepter im Moment jedoch fest in der Hand zu haben”, sagt Richard Pfadenhauer von der Hypo Vereinsbank. “Der Dax gibt Gas”, stellt er angesichts des Dax-Plus von knapp sechs Prozent fest – der größte Satz seit Jahren übrigens. Auch wenn der eine oder andere die überraschende Rallye verpasst hat, gebe es Hoffnung auf Rücksetzer. (vwh/ku)

Bildquelle: Bankenverband/ Flickr

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten