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Die Börsenwoche: Marios Bazooka befeuert die Märkte

26.10.2015 – Anlage, Boerse, Kurse quelle Eisenhans - fotolia.comMario Draghi hat eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt. Mit seiner Bazooka befeuert er die Jahresendrally. Die 11.000er-Marke ist für den Dax so in greifbarer Nähe – trotz einzelner Gewinnmitnahmen aus dem jüngsten Zwischenhoch. “Die Aktienampel ist von sanftem Grün Ende September auf sattes Grün gesprungen”, wird ein Börsenexperte von dpa zitiert.

Die EZB dürfte auf ihrer Sitzung am 3. Dezember eine Aufstockung ihrer aktuellen Wertpapierkäufe von monatlich 60 Milliarden Euro um zehn bis 20 Milliarden Euro ab Januar ankündigen, lautet die Einschätzung von Michael Schröder vom Aktionär.

Die nachhaltige Flutung der Finanzmärkte der Welt mit nahezu kostenloser Liquidität hält Finanzexperte Bert Rürup in einem aktuellen Zwischenruf dagegen für die Ursache dessen, was eigentlich mit dieser ultraleichten Geldpolitik bekämpft werden soll.

Die Ifo-Geschäftsklimadaten machen heute den Auftakt in eine spannende Woche. Am Mittwoch und Donnerstag tagt die Fed – leichte Spannung, auch wenn eine Zinsentscheidung jetzt auf Dezember verschoben scheint.

22 Unternehmen aus DAX, MDAX, TecDAX und SDAX legen Zahlen vor. Einzelne Unternehmen der Finanzbranche stehen im diese Woche im Fokus. Nachdem Tidjane Thiam mit seiner Strategie für Credit Suisse die Märkte nicht überzeugen konnte, ist jetzt am Donnerstag John Cryan dran. Auf einem Investorentag in London soll er im Detail darstellen, wie er die Deutsche Bank aus der Krise holt.

Wie der Abgas-Skandal auf den anstehenden VW-Quartalsbericht wirkt, wird sich zeigen. Vehemente Ausschläge in den künftigen Berichten sind gewiss. Jetzt soll als der Konzern laut dpa gar bei der angekündigten Rückrufaktion von 2,4 Mio. Dieselfahrzeugen hierzulande den betroffenen Besitzern eine Eintauschprämie als Alternative zur Nachbesserung anbieten. Ein indirekter Konkurrent – der Fahrdienst-Vermittler Uber – will wieder eine neue Milliarde Dollar einsammeln. Das Start-Up soll laut New York Times mit bis zu 70 Mio. Dollar bewertet werden. (vwh/ku)

Bildquelle: Eisenhans/ fotolia

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