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Die Börsenwoche: Jammertal noch nicht erreicht

28.09.2015 – boersenplatz_ffmEin belastbares Zwischentief sehen Experten im Bereich von 8.350 Punkten. Die Reise ins Jammertal läuft nach Einschätzung von André Fischer von der Redaktion Aktionär, mindestens bis Ende des Jahres. Er behauptet, dass nachweislich alle sieben Jahre eine Finanzkrise komme und 2015 folgerichtig betroffen ist.

Fischer weist auf das empirische Muster der Sabbat- und Jubeljahre hin. Nach Dotkcom-Crash und Lehmann sei die aktuelle Entwicklung folgerichtig. Eine echte Alternative für Anleger kann er nicht aufweisen. Dieser Prognose zum Trotz zeigte sich der Dax am Freitag kurzzeitig um fast drei Prozent erholt. Ob es sich hier nur um ein Strohfeuer handelt, bleibt abzuwarten. Die ersten Stimmen tönen bereits “Willkommen im Bärenmarkt”.

In einer Rede hatte Fed-Chefin Janet Yellen von soliden konjunkturellen Aussichten gesprochen. Eine Zinserhöhung im weiteren Verlauf des Jahres, hatte sie an der Universität von Massachusetts erklärt, bleibe weiter angemessen. Hiobsbotschaften aus dem Automobilsektor sind ebenfalls ausgeblieben.

Während sich Volkswagen auch mit neuer Führung weiter im freien Fall befindet, geht es am Donnerstag beim Kongress der Automobilwoche um die Befindlichkeit der Branche post Dieselgate. Am Freitag werden die Neuzulassungen für September bekannt gegeben. Noch wird sich hier die aktuelle Entwicklung nicht wiederfinden. Im Fokus kommende Woche: Auftragseingänge der Maschinenbauer als wichtiger Indikator für die Industrie.

Rocket Internet – für viele Fintechs Vorbild und Brutstätte – will seine Halbjahreszahlen bekannt geben. Ob die Internetgurus weiter Marktschreck spielen, wird sich zeigen. Wie sich die IT-Wirtschaft entwickelt und damit auch der Arbeitsmarkt für Fachkräfte, will der Branchenverband Bitkom wissen: Wohin die Reise mit der Digitalisierung geht, gibt Präsident Thorsten Dirks am Mittwoch preis. Die Privatbank Berenberg und das Hamburgische WeltwirtschaftsInstitut (HWWI) legen zeitgleich eine Studie zur Digitalökonomie vor. (vwh/ku)

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