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Deutschland festigt seine Position im internationalen Innovationsranking

06.12.2013 – innovations-indikatorDer Innovationsindikator 2013 zeigt, dass sich Deutschlands Innovationsfähigkeit in den vergangenen zwölf Monaten stabilisiert hat: Im internationalen Vergleich von 28 Industrienationen belegt das Land wie im Vorjahr Rang sechs, der Abstand zu den davor liegenden Ländern hat sich verringert. Während Wirtschaft und Wissenschaft stark sind, bleibt der Bereich Bildung verbesserungsfähig. Als innovationsstärkstes Bundesland wird Baden-Württemberg ausgewiesen. Der Innovationsindikator wird jährlich von der Deutschen Telekom Stiftung und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) herausgegeben und von drei Instituten erarbeitet: dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und dem Maastricht Economic and Social Research Institute on Innovation and Technology der Universität Maastricht (MERIT).

Als besondere Stützen der deutschen Innovationsbilanz bezeichnet die Studie die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft. Marion A. Weissenberger-Eibl, Institutsleiterin des Fraunhofer ISI, erklärt hierbei: „Dass Deutschland auch weiterhin zu den innovativsten Ländern der Welt zählt, ist nicht allein seiner hohen Wirtschaftleistung zu verdanken. Vielmehr tragen auch Wissenschaft und Forschung hierzu einen entscheidenden Teil bei und schaffen erst den Nährboden für Innovationen. Erfreulicherweise konnte sich Deutschland auf diesen beiden Feldern weiter verbessern, was seiner zukünftigen Innovationsfähigkeit zugute kommt.“ Die deutsche Wirtschaft hat ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert. Als Grund dafür nennt die Studie unter anderem die Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Thematischer Fokus der diesjährigen Ausgabe des Innovationsindikators ist die Innovationsleistung der 16 Bundesländer. In diesem erstmals erarbeiteten Vergleich zeigen sich beträchtliche Leistungsunterschiede: Das innovationsstärkste Land ist Baden-Württemberg. Daneben sind Bayern und Hessen besonders innovationsfähig, aber auch die drei Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin. Am Ende der Skala stehen Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Diese Ergebnisse stützen die hier auf VWheute vom Gastautor Bernard Schareck jüngst vertretene These nach einer stärkeren Einbindung von F&E als Motor für Innovationen. Siehe DOSSIER vom 03.12.2013. (vwh)

Link: Innovationsindikator

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