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Deutsche zu geizig für private Pflegeversicherung

10.12.2013 – pflegerEin Viertel der Deutschen wollen nicht in eine private Pflegeversicherung investieren. Überdies ist nur ein sehr geringer Anteil der Bürger bereit, höhere Beiträge dort monatlich einzuzahlen. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Vermögensverwalters Packenius Mademann und Partner.

29 Prozent der Bürger würden höchsten 20 Euro im Monat für eine Pflegeversicherung aufwänden und 25 Prozent bis zu 50 Euro. Bei höheren Summen sinkt die Investitionsbereitschaft radikal. So sind nur 13 Prozent der Deutschen bereit, bis zu 100 Euro für eine derartige Absicherung aufzuwänden. Nur fünf Prozent würden bis zu 200 Euro monatlich abführen und nur ein Prozent bis zu 300 Euro.

Die Notwendigkeit für den Ernstfall mit einer privaten Pflegeversicherung vorzubeugen, sehen die meisten Bürger nicht. 28 Prozent vertrauen auf die gesetzliche Pflegeversicherung. 24 Prozent sind unsicher über die richtige Vorsorge. Allerdings bilden immerhin 23 Prozent finanzielle Rücklagen. 14 Prozent haben eine private Pflegeversicherung abgeschlossen. Sechs Prozent gehen davon aus, dass die Familie die Kosten für die Pflege trägt. Fünf Prozent blenden den Pflegefall aus und ignorieren, pflegebedürftig werden zu können. Vier Prozent würden sich an ihren Bank- oder Vermögensberater wenden. 12 Prozent würden keine der genannten Institutionen zu Informationszwecken aufsuchen.

Bei der Frage nach den Informationsmöglichkeiten über die finanzielle Pflegeabsicherung, gaben 41 Prozent der Befragten an, zuerst die Krankenversicherung zu kontaktieren. 26 Prozent würden direkt mit einem Anbieter einer privaten Pflegeversicherung Kontakt aufnehmen. 12 Prozent ziehen es vor, Rat aus ihrer Familie oder dem Freundeskreis zu holen. (vwh)

Foto: Pflegesituation im Alltag (Quelle: Barmer GEK)

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