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“Deutsche Wirtschaft muss sich ständig anpassen”

22.03.2016 – clemens_fuest_zew“In Deutschland gibt es viele Unternehmen, die sich mit Innovationen und hoher Spezialisierung eine starke Wettbewerbsposition erarbeitet haben. Es ist aber keineswegs gewährleistet, dass diese starke Position erhalten bleibt”, sagt Clemens Fuest. “Die Bedürfnisse der Kunden ändern sich laufend, neue Technologien und neue Wettbewerber treten in Erscheinung”, betont der künftige Ifo-Präsident in der Versicherungswirtschaft.

“Die deutsche Wirtschaft muss sich ständig anpassen, um ihre Position zu halten”, fordert der bisherige ZEW-Präsident. Dabei stelle die Digitalisierung zweifelsohne “eine wichtige Veränderung dar, die sich so gut wie alle Bereiche der Wirtschaft auswirkt”. Für den deutschen Wohlstand sei “es wichtig, die Chancen der digitalen Beschleunigung zu nutzen. Das gilt aber nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für das Bildungssystem und jeden Einzelnen”, so Fuest.

Dennoch gebe es in Deutschland große Gruppen der Bevölkerung, die skeptisch gegenüber neuen Technologien sind: Gentechnik, Nanotechnik, Fracking, Digitalisierung, all diese Technologien haben Chancen und Risiken. “In Deutschland werden die Risiken, beispielsweise für die Gesundheit oder die Umwelt, sehr stark in den Vordergrund gerückt, die Chancen dagegen in den Hintergrund”. Hier helfe nur eine “öffentliche und ausgewogene Debatte”, betont Fuest. (vwh/td)

Bild: Clemens Fuest, neuer Präsident des Ifo-Instituts (Quelle: Ifo)

Link: Expert: Clemens Fuest: “Versicherermüssen aufpassen, nicht in Abhängigkeiten zu geraten”, in VW 03/16.(Einzelbeitrag)

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