Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

Deutsche setzen nicht mehr auf Lebensversicherung

07.07.2016 – Lebensversicherung_FotoliaDie klassische Lebensversicherung scheint derzeit auch bei den Versicherten auf immer weniger Zuspruch zu treffen. Demnach bezweifeln 84 Prozent der Deutschen, dass die Lebensversicherung noch sinnvoll für ihre Altersvorsorge sei. 72 Prozent fühlen sich von den Versicherern allein gelassen und vermuten, dass die Anbieter eher ihre eigenen Interessen sowie Provisionen im Blick haben, so eine Umfrage der Markenberatung Prophet.

Gleichzeitig erachten 81 Prozent der Befragten die Lebensversicherungspolicen als “hochgradig intransparent”. Demnach können die Versicherten laut Umfrage die Provisionen und Kosten nicht richtig nachvollziehen. Auch die Aufteilung zwischen Überschüssen und Gewinnen zwischen Versicherten und Versicherern seien nicht transparent genug. 85 Prozent der Befragten meinen zudem, dass die Versicherer die Bedürfnisse der Kunden ernst nehmen müssten. Dazu zählten auch neue Produkte und Lösungen für die Altersvorsorge.

“Das Ergebnis unserer Umfrage ist ein mehr als deutlicher Weckruf für die Versicherer, sich den veränderten Lebensbedingungen der Menschen anzupassen”, kommentiert Prophet-Partner Felix Stöckle das Umfrageergebnis. Durch die niedrigen Zinsen würden viele Lebensversicherungen nicht mehr die Rendite erwirtschaften, die den Versicherten einst versprochen wurden. Wegen mangelnder Alternativen werde zudem der Vorsorgenotstand der Menschen immer größer, lautet ein weiteres Umfrageergebnis. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten