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Deutsche glauben nicht an Integration von Flüchtlingen

11.11.2015 – Die Aufnahme von Flüchtlingen sorgt gesellschaftlich und politisch weiterhin für Zündstoff. So glaubt ein Drittel aller Deutschen nicht daran, dass die große Zahl von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Kulturkreisen in Deutschland erfolgreich integriert werden können. Deutlich optimistischer sind die jüngeren Bürger. In der Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren glaubt jeder Fünfte, dass eine Integration möglich ist.

Zudem erwartet knapp die Hälfte der Befragten eine Belastung der deutschen Sozialsysteme, insbesondere bei der steuerfinanzierten Grundsicherung sowie durch eine stärkere Altersarmut. Etwa ein Drittel könne sich jedoch noch nicht auf die Auswirkungen der Flüchtlingsströme festlegen, lautet ein Ergebnis einer Umfrage im Rahmen des “Deutschland-Trend”, die vom Deutschen Institut für Altervorsorge (DIA) beim Meinungsforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegeben wurde.

Große Skepsis herrscht bei der Frage, ob sich die Zuwanderer schnell auf dem deutschen Arbeitsmarkt integrieren können. Rund ein Drittel vertritt die Ansicht, dass dies nicht gelingen könne. In der jüngeren Altersgruppe glaube jeder Fünfte an eine zügige Integration im Arbeitsmarkt.

Aus Sicht der Versicherer gelten Flüchtlinge weiterhin als Risiko. “Wird ein Gebäude umgenutzt, ist eine Prämienerhöhung grundsätzlich möglich”, erklärt Matthias Eichhorn, verantwortlich für Sachversicherungen bei der Südvers-Gruppe, gegenüber der Badischen Zeitung. Zwar kenne er keine konkreten Beispiele, doch gebe es derzeit zwei Fälle in Südbaden, bei denen Südvers noch in entsprechenden Verhandlungen steckt.

Gebäudeversicherungen können teurer werden, sobald sich das Risiko erhöht. Das Risiko für Versicherer erhöht sich auch, wenn in einem Gebäude vergleichsweise viele Menschen leben, wird Eichhorn zitiert. (vwh/td)

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