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Deutsche Daten haben höchsten Preis

20.11.2015 – Daten haben ihren Preis. Das wissen auch Versicherer. Die elektronische Patientenakte ist den Deutschen immerhin 184 Euro wert. Auch die Daten ihrer Kreditkarten wollen die Bundesbürger nicht gratis preisgeben. Wie Unternehmen dennoch an die Daten ihrer Kunden kommen können, hat der Harvard Business Manager dokumentiert.

Die technische Entwicklung hat den rechtlichen Rahmen für Big Data-Anwendungen längst überholt, sagte unlängst Udo Pickartz, Chief Compliance Officer beim Spezialversicherer Starstone in Köln gegenüber VWheute.

Pay-as-you-live-Modelle werden für die Versicherungswirtschaft in Zukunft nicht aufzuhalten sein, sagt auch Malte-Michael Kaspar, Datenschutzbeauftragter von Ergo Direkt.

Daher lohnt sich ein Blick auf eine aktuelle internationale Erhebung des Harvard Business Managers. Verbraucherumfragen in den USA, in China, Indien, Großbritannien und Deutschland würden zeigen, dass die Menschen bestimmten Informationen einen deutlichen höheren Wert beimessen als anderen. Während US-Amerikaner ihre Krankengeschichte für deutlich unter 50 Dollar verkaufen würden, wollen Deutsche 184,20 Dollar dafür. Auch Briten sehen in diesen Daten einen Wert von mehr als 50 Dollar.

Auffällig: Während Amerikaner in ihren Daten aus Digitaler Kommunikation, Kreditkarten, Browserverlauf oder Standort kaum Marktpotenzial sehen, hört für sie der Spaß bei den Ausweisdaten auf. Diese sehen sie genauso wertvoll an wie die Deutschen, die – wenig überraschend – im Vergleich mit USA, China, Großbritannien und Indien für ihre Daten die höchsten Preise ansetzen. (vwh/ku)

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