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“Der Wettbewerbsdruck nimmt zu”

29.07.2016 – mathias_kleuker_lvmDie LVM Leben setzt in der Altervorsorge auch weiterhin auf Garantien. Dafür hat der Versicherer “neues Garantiemodell mit Abschnittsgarantien eingeführt”, betont LVM-Chef Mathias Kleuker gegenüber der Versicherungswirtschaft. Zudem sieht er durch “den Mitverkauf von Versicherungslösungen” seitens der Autobauer einen erhöhten Wettbewerbsdruck.

Mit welchen neuen Produkten in der Lebensversicherung wollen Sie die Altersvorsorge für die Kunden wieder attraktiv machen?

Mathias Kleuker: Die LVM-Lebensversicherung möchte ihren Kunden trotz des schwierigen Kapitalmarktumfelds weiterhin Garantien bieten, die den Versicherten eine langfristige und verlässliche Planung ermöglichen. Hierfür haben wir im vergangenen Jahr ein neues Garantiemodell mit Abschnittsgarantien eingeführt. Hier ist zum Rentenbeginn ein Übergang auf die dann aktuellen Rechnungsgrundlagen vorgesehen. Gleichzeitig wird aber weiterhin eine Mindestrente zugesagt, sodass das Risiko einer Zinsänderung nach unten begrenzt ist.

Diese modifizierte Fortführung der bisherigen Rentenversicherung ist in unserer Kundschaft auf volle Akzeptanz gestoßen. An weiteren Anpassungen der Garantien bei unseren Produkten mit Kapitalanlage im Deckungsstock wird derzeit gearbeitet. Darüber hinaus eignen sich fondsgebundene Rentenversicherungen hervorragend als ergänzendes Instrument zur Altersvorsorge. Deswegen hat sich bei der LVM-Lebensversicherung die Fonds-Rente mit TrendInvest auch zu einer festen Größe im Produktportfolio entwickelt: Der Anteil aller fondsgebundenen Versicherungen am gesamten Neugeschäft liegt rund zwei Jahre nach der Einführung von TrendInvest bei über 15 Prozent.

Sehen Sie in den Autokonzernen tatsächlich eine Bedrohung für Ihr Kfz-Geschäft? Und wie sehen Sie die neuen Telematiktarife?

Mathias Kleuker: Keine Frage: Durch den Mitverkauf von Versicherungslösungen und das Angebot weiterer Services durch die Autohersteller versuchen diese ihre Kunden zu binden. Der Wettbewerbsdruck wird dadurch erhöht. Problematisch für den Kunden ist, dass beim Autokauf die Leistungen der mit angebotenen Versicherung häufig kaum ganzheitlich thematisiert werden. Wir sehen diesen Vertriebsweg daher auch mit einer gewissen Skepsis. Übrigens ist zu beobachten, dass der Vertriebsweg der Autohersteller über ihre Autohäuser in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau stagniert. Die LVM verfolgt ein anderes Modell.

Die Fragen stellte VWheute-Korrespondentin Claudia Schmidt-Wehrmann.

Bild: Mathias Kleuker, Vorstandsvorsitzender der LVM (Quelle: LVM)

Das vollständige Interview lesen Sie in Kürze in der neuen Ausgabe des Business- und Magamenentmagazins Versicherungswirtschaft.

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