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“Der Smart Home-Markt wächst”

22.07.2016 – schidlack_michael_digital_stromDer Markt für die Digitalisierung wächst und bietet inzwischen auch für das Smart Home zahlreiche Lösungen für die Vernetzung in den eigenen vier Wänden. Michael Schidlack, Chief Strategy Officer von Digitalstrom, gibt einen Überblick über den Smart-Home-Markt und zeigt Trends bei den digitalen Services, die von einfachen Insellösungen bis hin zur Vollvernetzung reichen.

VWheute: Das vernetzte Haus ist ein Modethema in den Medien. Aber ist es bei den Kunden schon angekommen?

Michael Schidlack: Im Bereich Audio-Video hat sich die digitale Vernetzung bereits durchgesetzt. Die klassische Stereoanlage ist durch das Streaming in vielen Haushalten ersetzt worden, gleiches gilt beim Fernsehen für On-Demand Angebote. Hier kann man schon jetzt von einem Massenmarkt sprechen. Bei der Haustechnik werden klassische Heizungsthermostate oder Rauchmelder gegen vernetzte Varianten ausgetauscht. Andere Bereiche wie vernetzte Leuchten oder Überwachungsanlagen ziehen nach. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Smart Home-Markt wächst.

VWheute: Wie viel muss man denn für ein digitales Komplettpaket für das eigene Haus bezahlen?

Michael Schidlack: Der Preis richtet sich nach Anzahl und Größe der Räume, die vernetzt werden sollen sowie der Menge der zu vernetzenden Geräte. Erfahrungsgemäß kostet eine professionelle digitalstrom-Vernetzung etwa 900 Euro (Hardwarekosten inkl. MwSt.) pro Raum. Für die Nutzung der digitalstrom-Services und Anwendungen werden dabei keine laufenden Gebühren erhoben.

VWheute: Wenn die Maschinen für einen denken, ist man dann überhaupt noch Herr im eigenen Haus?

Michael Schidlack: Menschen lieben es, sich lästige Tätigkeiten durch Geräte erleichtern bzw. abnehmen zu lassen. Wie eine Waschmaschine, so kann das Smart Home seinen Bewohnern alltägliche Arbeitsabläufe leichter und komfortabler machen. Alles, was Spaß macht, muss uns kein Gerät abnehmen. Alles andere schon. Im Zentrum eines Smart Homes mit digitalstrom steht immer der Mensch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen. Er muss Entscheider und Gestalter der digitalen Transformation im Haus sein – die Technik ist lediglich Mittel zum Zweck.

VWheute: Digitale Häuser bieten Angriffsfläche für Hacker. Ist das digitale Haus ein sicheres Haus?

Michael Schidlack: Grundsätzlich ist ein Smart Home sicherer, als ein non-smart Home. Wir decken das Bedrohungspotential durch Einbruchskriminalität und Gelegenheitsdieben ab. Der beste Schutz ist hier sicher die Anwesenheitssimulation. Außerdem helfen Fensterkontakte festzustellen, ob ein Fenster beim Verlassen des Hauses noch offen ist. Bei Alarmanalagen sind Fehlalarme ein großes Problem. Deshalb ist es wichtig, nicht nur eine Alarmanlage zu haben, sondern den Alarm über Bewegungsmelder, Kameras oder Mikrofone überprüfen zu können. Außerdem bieten wir noch einen Paniktaster an, über den sich beispielsweise mit einem Tastendruck automatisch alle Lichter anschalten, die Rollläden hochfahren, Warnsignale ausgegeben werden.

VWheute: Die Vernetzung der einzelnen Geräte kann zu unerwünschten Dysfunktionen führen. Was unternimmt digitalstrom, um so etwas zu verhindern?

Michael Schidlack: digitalstrom vernetzt elektrische- und Breitbandgeräte über die herkömmlichen Stromleitungen und bildet somit eine sehr stabile digitale Infrastruktur im Haus. Wir können auf Funk verzichten. Im Hintergrund kümmert sich das Smart Home-System um die Orchestrierung des intelligenten Zusammenspiels aller vernetzten Geräte. Diese Orchestrierungslogik ist eine spezielle Entwicklung von digitalstrom und zielt genau auf das von Ihnen angesprochene Problem. Sie ist eine unserer Kernkompetenzen und verhindert, dass Geräte nicht sauber zusammenspielen oder gar unerwünschte Aktivitäten durchführen.

Die Fragen stellte Christoph Baltzer.

Bild: Michael Schidlack, Chief Strategy Officer, digitalstrom AG (Quelle: digitalstrom)

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