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Der Kunden-Rückkanal wird immer breiter

06.08.2015 – Wearables_TimetricNach dem pilotenhaften Vorpreschen der privaten Krankenversicherer mit der digitalen Vernetzung zu dem Fitnessverhalten der versicherten Kunden, legen jetzt auch die gesetzlichen Krankenkassen los und locken ihre Millionenheere an Versicherten mit Goodies wie der Apple Watch.

So plant die Techniker Krankenkasse, – immer in den vorderen Breiten der Kassenlandschaft segelnd – ihren zehn Millionen Mitgliedern ein Subventionsangebot für die Apple Watch zu machen. Aber nicht nur die größte der Gesetzlichen bezuschusst das Lifestyle-Gerät, sondern zum Beispiel auch die drögere AOK Nordost.

In einer Umfrage der Tageszeitung Die Welt werden aber auch kritische Stimmen zu solcher Kundenverlockung zitiert. So zum Beispiel Michael Förstermann von der IKK Classic: “Uhren wie die Apple Watch oder Tracker bezuschussen wir nicht.” Deren Kauf für sich genommen sei noch kein Beitrag zu effektiv zu prämierender gesünderer Lebensweise.

Davon geht offenbar die private DKV aus, die bis zu 50 Euro Zuschuss bietet – egal für welches Fabrikat. Die Ergo-Tochter umgeht damit auch evtl. Datenschutzallergien. Sie begnügt sich mit dem pauschalen Nachweis, dass der Kunde einen entsprechenden Technik-Artikel gekauft hat. (hkm)

Bildquelle: Timetric

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