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Der Gläserne Versicherte bleibt vorerst Utopie

10.09.2015 – Helmich_Dr_Christoph Continentale“Die Bürger sind derzeit sehr zurückhaltend mit der Weitergabe ihrer persönlichen Gesundheitsdaten”, sagt Christoph Helmich, Vorstandschef der Continentale. Bemerkenswert sei allerdings, dass immerhin 20 Prozent der Befragten und sogar 30 Prozent der 30- bis 39-Jährigen bereit sind, gegen einen finanziellen Vorteil Daten zu sammeln und auch weiterzugeben.

“Denn, ob gläserne Versicherte tatsächlich geringere Gesundheitskosten verursachen, ist nach allem, was wir heute wissen, fraglich”, analysiert Helmich eine unternehmenseigene Erhebung.

Zentrales Ergebnis der Continentale Studie 2015: Allen Schlagzeilen über Gesundheitsapps und Smartwatches zum Trotz nutzen aber nur zwei Prozent solche Möglichkeiten intensiv und vier Prozent gelegentlich. Weitere vier Prozent geben an, dass sie Apps oder Ähnliches zwar in der Vergangenheit in Gebrauch hatten, sie mittlerweile aber schon nicht mehr nutzen.

17 Prozent der Befragten, die bisher keine Daten erhoben haben, könnten sich allerdings vorstellen, dass sie künftig auf technische Angebote zugreifen. Die große Mehrheit, 72 Prozent der Bevölkerung, hat eine klare Haltung: “Das kommt für mich nicht infrage.” (vwh/ku)

Bild: Christoph Helmich, Vorstandsvorsitzender des Continentale Versicherungsverbundes. (Quelle: Contintentale)

Link: Contintentale Studie 2015 (PDF)

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