Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Deloitte: Industrieländer erholen sich, Schwellenländer straucheln

02.05.2014 – deloitte_logo_kleinDer aktuelle Global Economic Outlook von Deloitte für das zweite Quartal 2014 zeigt eine Trendumkehr: Während die Industrieländer deutliche Zeichen der wirtschaftlichen Erholung zeigen, sehen sich die aufstrebenden Märkte erheblichen Herausforderungen ausgesetzt, die für geringere Zuwachsraten sorgen. Sowohl China als auch Indien müssen strukturelle Probleme bewältigen.

In China stehen das Schattenbanksystem, eine verstärkte Hinwendung zu marktwirtschaftlichen Prinzipien im Finanzwesen und die Konvertierbarkeit der Währung im Fokus sowie die Entscheidung zwischen Wachstum und Stabilisierung. In Indien spielen die anstehenden Wahlen, die Inflation und die schlechte Infrastruktur eine zentrale Rolle. Auch Russland und Brasilien sind weit von früheren Wachstumsraten entfernt. Auf der anderen Seite erholt sich die EU bzw. die Euro-Zone – wenn auch in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Vergleichsweise gut sind die Perspektiven für die USA: Hier stehen alle Zeichen auf eine nachhaltig positive Entwicklung. Weniger Grund zum Optimismus hat Japan – die aktuellen Werte enttäuschen. “Die Umkehrung der Wachstumsdynamik zwischen Industrienationen und aufstrebenden Märkten zeigt, dass die USA und Europa immer noch Motoren der Weltwirtschaft sein können. Die langfristigen Aussichten für die aufstrebenden Märkte bleiben positiv, der Aufholprozess wird weitergehen, auch wenn länderspezifische Faktoren wichtiger werden”, erklärt Alexander Börsch, Leiter Research Deutschland bei Deloitte. Der vollständige Deloitte Global Economic Outlook unter beigefügtem Link. (vwh)

Link: Industrieländer erholen sich, Schwellenländer straucheln

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten