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Datenschutz: Gesetzeslage bremst Marketing aus

28.01.2015 – Vor allen Dingen der deutsche Datenschutz erschwert Unternehmen, das volle Potential datengetriebenen Marketings auszunutzen. Der Hemmschuh ist die aktuelle Gesetzeslage, nicht die mangelnde Bereitschaft von Kunden, die Daten herauszugeben.

Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Yougov zum datengetriebenen Marketing. Bei der Auswahl seiner Technologiepartner in Sachen Software, Hardware und Dienstleistung, sollten sich Unternehmen zudem deren Umgang mit personenbezogenen Daten vergegenwärtigen.

Wer für den Datenschutz im Onlinemarketing und den verantwortungsvollen Umgang mit Marketingdaten haften soll, darüber sind sich die Befragten – immerhin Entscheider im Bereich Marketing – uneins. Mit 32 Prozent sieht die Mehrzahl der Marketingentscheider die Technologieanbieter in der Pflicht, knapp vor den Advertisern selbst mit 31 Prozent. Immerhin noch 19 Prozent sehen die oft zwischengeschaltete Agentur in der Haftungsschuld.

“Es scheint ein bisschen so, als wolle man sich den schwarzen Peter gegenseitig zuschieben”, meint Hendrik Kempfert, Commercial Director bei Adform, einem Advertiser, der die Studie in Auftrag gegeben hatte. (vwh/ku)

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