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Datenlecks in mobilen Apps werden zur Gefahr

04.11.2015 – App_Smartphone_Oleksiy_Mark_Fotolia_klCyberkriminalität und Datenlecks über mobile Apps entwickeln sich zu einer ernsten Gefahr für Unternehmen. Allerdings seien viele nicht darauf vorbereitet, konstatiert das US-amerikanische IT-Unternehmen Mobilelron.

So identifizierte FireEye, ein Spezialist für Schadsoftware-Erkennung, unlängst mehr als 4.000 infizierte Apps im App Store. Appthority, die auf das Risikomanagement bei mobilen Apps spezialisiert ist, fand zudem heraus, dass jedes Unternehmen mit einem Bestand von mehr als 100 iOS-Mobilgeräten mindestens ein infiziertes Gerät hatte.

“Da immer mehr Geschäftsprozesse mobil verfügbar sind, halten sich Hacker an die mobilen Apps, um aus der Unfähigkeit der Unternehmen, Bedrohungen im Mobilbereich zu entdecken und abzuwehren, Kapital zu schlagen”, sagt Mike Raggo, Director of Security Research bei MobileIron. “Um sensible Daten vor den Gefahren von Morgen zu schützen, müssen Unternehmen ihren Sicherheitsansatz überdenken und die Mobil-IT-Architektur von Grund auf neu gestalten”, lautet seine Forderung.

Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Cyberangriffe auf die mobile IT müsse ein Umdenken stattfinden: “Unternehmen können ihren Mitarbeitern durchaus das gewohnte Nutzererlebnis gewähren, ohne dass sie die Unternehmensdaten in Gefahr bringen, aber dazu ist in den Unternehmen ein Umdenken notwendig, und zwar weg vom unflexiblen Verbieten und hin zu einem flexiblen Ausschöpfen der Möglichkeiten”, betont Raggo. (vwh/td)

Bildquelle: Mark Oleksy / Fotolia

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