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Cyberrisiken: Digitalwirtschaft verzichtet weitgehend auf Versicherungsschutz

11.05.2015 – Dietrich_Hiscox“Das Problem einer existenziellen Bedrohung der deutschen Digitalindustrie durch Cyber-Gefahren verlangt dringend nach einer Lösung”, sagt Robert Dietrich von Hiscox Deutschland. In einer Studie, die VWheute vorab vorliegt, arbeitet Hiscox heraus, dass nicht-technische Sicherheitsmaßnahmen wie Versicherungsschutz und Sicherheitsberatung von der Mehrheit der Unternehmen noch nicht in Anspruch genommen werden.

Beinahe alle kleineren und mittleren Unternehmen arbeiten mit Firewall, Virenscanner, systematisches Backup und verschlüsselten Kundendaten. “Nur 43 Prozent der Befragten nehmen externe Beratungsunternehmen für IT-Sicherheit in Anspruch, 36 Prozent besitzen einen Versicherungsschutz gegen Cyberrisiken”, sagt Robert Dietrich. Bemerkenswert: “38 Prozent halten keinen konkreten Krisenplan für den Umgang mit Datenverlust oder Hackerattacken vor oder wissen nicht, ob es so einen Plan für das Unternehmen gibt.

Grund dafür: Die Mehrheit wünscht sich Versicherungsbedingungen mit nur wenig Kleingedrucktem und fordert passende und maßgeschneiderte Lösungen. Mehr als die Hälfte will einen unkomplizierten Versicherungsabschluss im Internet.

Cyberangriffe

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Die Konsequenzen aus Cyberangriffen für kleinere und mittlere Unternehmen. (Quelle: Forsa)

Je kleiner die Unternehmen, desto weniger interessant sind sie offensichtlich für Hackerangriffe, lautet ein weiterer Befund der Studie, die Forsa im Auftrag von Hiscox erstellt hat. Die Politik indes sehen die Unternehmer gefragt: es fehle an Gesetzen in Sachen Datensicherheit und Druck auf Länder, von denen Hackerangriffe ausgehen. (vwh/ku)

Bild: Robert Dietrich Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland. (Quelle: Hiscox)

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