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Cyber-Verräter im eigenen Unternehmen

24.03.2016 – Cyber_stockxchngJeder fünfte Mitarbeiter würde Firmenpassworte verkaufen. Fast die Hälfte der potenziellen Verräter wäre mit weniger als 1.000 Dollar zu bestechen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Dazu kommen die Cyberschäden, die durch Schlamperei entstehen.

Im Bereich der unfreiwillig herausgegebenen Unternehmensdaten forschen IT-Dienstleister, inwiefern Mitarbeiter und Management sich durch Social Engineering an der Nase herumführen lassen. USB-Sticks mit Beschriftungen wie “Gehaltsliste” oder “Porno” könnten Trojaner enthalten, genau wie Facebook-Anfragen, die sich vermeintlich um das Hobby des Vorstandschefs drehen.

Der Anreiz für das organisierte Verbrechen ist hoch. Schon gehackte E-Mail Adressen bringen am Schwarzmarkt Geld. Dass 20 Prozent der deutschen Büroangestellten Firmenpassworte an Dritte verkaufen würden, ist eine weitere potenzielle Schadensdimension. Damit liegt Deutschland im internationalen Schnitt. Korrupter sind die Amerikaner, bei denen gar 27 Prozent sich kriminellen Angeboten öffnen würden.

Besonders ehrlich stellen sich Australier und Niederländer dar. Lediglich zwölf Prozent der Befragten gaben an, sensible Firmendaten weitergeben zu wollen, wenn der Preis stimmt. Erschreckend: Fast die Hälfte der potenziell Bestechlichen wäre mit weniger als 1.000 Dollar zum Verrat zu bewegen.

Jenseits von Viren und Technik sieht gar schon der Verfassungsschutz die größte Gefahr für die Golden Nuggets der Industrie 4.0 im sogenannten Innentäter. (vwh/ku)

Bildquelle: Stockxchng

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