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Cyber und Co. – Neue Risiken auch in der Luftfahrt

05.12.2014 – Luftfahrt_AllianzDie Luftfahrbranche wird sich in Zukunft vermehrt Cyberattacken ausgesetzt sehen. Grund dafür: die immer weiterverbreiteten Datennetzwerke, Computer- und Navigationssysteme an Bord der modernen Flugzeuge. Kommerziell genutzte Drohnen könnten ebenso immer mehr ins Zentrum der Schadenszenarien rücken.

Heute ist die Wahrscheinlichkeit, an einem Blitzschlag zu sterben (1 zu 10,5 Millionen) höher, als in den USA und Europa bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen (1 zu 29 Millionen) – und das, obwohl der Sektor stark gewachsen ist. 3,3 Milliarden Flugpassagiere weltweit werden dieses Jahr erwartet; 1960 waren es erst 106 Millionen. Das ist ein weiteres Ergebnis der aktuellen Allianz-Luftfahrtstudie.

Die diesjährigen Flugzeugunglücke der Malaysian Airlines stünden im Gegensatz zum langfristigen Sicherheitstrend mit zwei Todesfällen auf 100 Millionen Flugpassagiere

Weitere Ergebnisse: Die zunehmende Komplexität des Flugzeugdesigns wirkt sich auf die Kosten aus. Neue Materialien, Schäden an der Bodenausrüstung und drohende Flugverbote steigern das Risiko bei ohnehin zunehmenden Versicherungsschäden zusätzlich. Aufgrund wachsender Flotten und Passagierzahlen werden die versicherten Werte in der Luftfahrtindustrie in naher Zukunft die 1-Billion-Dollar-Grenze überspringen. Nordamerika und Europa führen in der Flugsicherheit, Afrika hinkt hinterher. Cyberattacken gelten aufgrund der Abhängigkeit von vernetzten Systemen als wachsendes Risiko. (vwh/ku)

Bildquelle: Allianz

Link: AGCS – Global Aviation Safety Study 2014 (PDF)

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