Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Cyber-Sicherheit: Erste Ernüchterung in den USA

24.04.2015 – Cyberattacke_ugaldew_sxcEin komplettes Umdenken in Sachen IT-Sicherheit sowie der Schutz von geistigem Eigentum und ganzheitliches Cyber-Risikomanagement sind zentrale Forderungen von US-Experten. Während hierzulande Cybersicherheit ein aufstrebendes Thema ist, kommt es in den USA angesichts großer Schadenfälle trotz erhöhter Investitionen zur ersten großen Ernüchterung.

“Die Sicherheitsindustrie hat versagt”, war jüngst im Wall Street Journal zu lesen. Die Industrie habe Millionen und Abermillionen investiert und sei trotzdem Opfer von Cyberangriffen geworden. Nur eine komplette Kehrtwende könne hier greifen.

Vor allen Dingen geistiges Eigentum wie Patente, Pläne, Konstruktionszeichnungen werde vermehrt Ziel von Cyberattacken. In den Fokus sollten, so eine These der jüngst zu Ende gegangenen RSA Security Konferenz in San Francisco, auch die Mitarbeiter genommen werden.

Ganzheitliche Ansätze beginnen bei der Aufklärung des Personals, das im Zentrum von Phishing Mails oder gar Social Hacks steht.

Versicherer und versicherungsnehmende Wirtschaft werden hierzulande noch einiges an gemeinsamer Arbeit bei der Risiko-Analyse sowie im Risiko-Management investieren müssen, bevor für alle Beteiligten einigermaßen befriedigende Lösungen zur Verfügung stehen, war jüngst eine Schlussfolgerung beim Symposium des Deutschen Versicherungs-Schutzverbandes DVS.

Die Ausgangslage der gesamten Versicherungswirtschaft steht heute im Fokus von Alexander Mahnke. Als Vorstandsvorsitzender eröffnet er in Königswinter die Jahreshauptversammlung.

Ein Ansatz des DVS ist es, die Aus- und Weiterbildung zum Risk and Insurance Manager in der Industrie zu forcieren. Mit unternehmenseigenen Risk and Insurance Managern. (vwh/ku)

Bildquelle: ugaldew/ sxc

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten