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Cyber-Richtlinie der EU kann Schutzstandard verbessern

11.12.2015 – CYBERby_flown_pixelio.de -Hiscox-Experte Ole Sieverding begrüßt die neue EU-weite Richtlinie zur Cybersicherheit: “Im Kampf gegen Cyberkriminelle ist eine einheitliche und präventive Vorgehensweise in Europa unabdingbar. Ein Cyberangriff sollte generell unabhängig von der Branche oder der Unternehmensgröße kommuniziert werden.”

Die Richtlinie verpflichtet große Internetkonzerne wie Google oder Amazon dazu, schwere Hackerangriffe auf ihre Systeme zu melden, andernfalls drohen Bußgelder. Kritische Infrastrukturen in der Industrie, Energieversorgung, Banken und Versicherungen sollen künftig besser gegen Angriffe von Hackern geschützt werden. EU-Parlament (EP), EU-Kommission und EU-Mitgliedstaaten einigten sich jetzt auf eine EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS).

Ole Sieverding: “Aus Angst vor unternehmerischem Imageverlust schweigen viele Firmen lieber, obwohl alle Beteiligten von einem transparenten und professionellen Umgang mit einem Cyberangriff und der Unterstützung durch Experten profitieren. Ich hoffe, dass die NIS-Richtlinie weiter zu diesem Verständnis beiträgt, dass eine offene Kommunikation im Fall eines Angriffs nicht automatisch schadet. Vielmehr können die gesammelten Daten aus Cyberangriffen mit dazu beitragen, den allgemeinen Schutzstandard zu erhöhen.“

Die vorgeschlagene EU-Richtlinie NIS soll nach Verabschiedung im Jahre 2016 innerhalb von 21 Monaten EU-weit in nationales Recht umgesetzt werden. (taf/vwh/ku)

Bildquelle: Flown / pixelio.de

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