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Costa Concordia: Prozess gegen Kapitän vor dem Abschluss

13.01.2015 – Costa_Concordia_Rvongher_Wikimedia CommonsVor drei Jahren ist die Costa Concordia vor der Insel Giglio havariert. Heute wird der 32 Opfer zum ersten Mal ohne das Wrack vor der Küste gedacht. Der Prozess gegen den Kapitän soll bald zu Ende gehen. 1,5 Mrd. Euro sollen Bergung und Entschädigung der Costa Concordia mittlerweile verschlungen haben.

Nach dem strafrechtlichen Prozess droht Kapitän Francesco Schettino eine Schadenersatzklage seiner ehemaligen Reederei. Das hatte Michael Thamm, Vorstandschef der Costa Crociere, angekündigt.

Im vergangenen Juli wurden die letzten Reste des havarierten Kreuzfahrtschiffes nach spektakulärer Bergung zum Verschrotten gebracht. Heute wird um 21.45 Uhr daher der Glockenschlag auf Giglio zum Gedenken an das Unglück der Costa Concordia zum ersten Mal ohne die Kulisse des Wracks ertönen. Genau um diese Zeit, am 13. Januar 2012, hatte das Schiff mit 4.200 Menschen an Bord einen Felsen gerammt.

Ob Schettino dafür, dass er zu früh das kenternde Schiff verlassen hat, ins Gefängnis muss, soll sich Ende Januar zeigen. Dann wird ein Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft indes fordert laut Agenturmeldungen eine Haftstrafe von mehr als 20 Jahre, nicht zuletzt wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.

Das Kreuzfahrtschiff hatte der Kapitän zu nahe an die Insel gesteuert angeblich, um einem Schiffskellner eine Freude zu machen und einen befreundeten Offizier zu grüßen. (vwh/ku)

Bildquelle: Rvongher/ Wikimedia

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