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Compliance-Management nicht geschäftsschädigend

29.04.2016 – Manager_S. Hofschlaeger_pixelioNur 15 Prozent der Versicherer haben Compliance-Risikomanagement in ihre Unternehmensstrategie aufgenommen. Das ist ein aktueller Befund der Boston Consulting Group. Grund: derartige Regulierung wird hauptsächlich als Kostenfaktor oder gar Bedrohung der Geschäftstätigkeit gesehen.

“Wir sehen hier verpasste Möglichkeiten. Die regulatorischen Anforderungen können als Chance für Vertrieb und Produkte sowie im Umgang mit Kunden­daten gesehen werden”, mahnt Sven Lixenfeld, Partner bei BCG. “Compliance-Maßnahmen sollen Risiken minimieren, aber eben auch die Effizienz des Unternehmens steigern”, fügt er an.

Dazu müssten die Versicherungen Budget zur Verfügung stellen, um ihr Compliance-Risikomanagement sinnvoll in die gesamte Geschäftsstrategie zu integrieren. Manche Versicherer organisieren hierfür ihre Strukturen und Prozesse nach Risikoarten, andere wiederum nach Aufgaben.

Die bislang getätigten Investitionen bei Versicherern sind rund fünf Mal niedriger als bei Banken, schätzen die Autoren der BCG-Studie. Banken bringen schon 0,5 bis 2,0 Prozent der Mitarbeiterkapazitäten (FTEs) in Compliance ein, wohingegen es bei den Versicherungsunternehmen bisher nur 0,02 bis 0,05 Prozent sind. (vwh/ku)

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Link: BCG-Studie – Managing Insurers’ Compliance Risks In A Changing Environment. (PDF)

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