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Coface sieht Schwellenländer mit erhöhtem Risiko

25.09.2015 – Coface-Experten sehen in etlichen Schwellenländern einen Anstieg der Risiken. Daher wurden Brasilien, Chile, Ecuador, Armenien, Tunesien, Malaysia und Trinidad und Tobago in der Bewertung herabgestuft oder unter Beobachtung auf eine Abwertung gesetzt. Einzig Ungarn wurde unter Beobachtung zur Aufwertung gesetzt.

Den Schwellenländern (Wachstumsprognose: 3,5 Prozent für 2015, 4,2 Prozent für 2016) würden die schwachen Rohmaterialpreise und die gefallenen Wechselkurse gegenüber dem Dollar zu schaffen machen. In einigen der größeren Schwellenländern wie China, Türkei, Südafrika schwächte die Konjunktur ab oder glitt sogar wie in Russland und jetzt auch Brasilien in die Rezession. Der kürzliche Zusammenbruch des chinesischen Aktienmarktes und seine Folgen für die Rohstoffpreise hätten diese Schwäche nach Ansicht der Coface-Experten weiter verstärkt.

Mit der sich verschlechternden gesamtwirtschaftlichen Lage in großen Schwellenländern beobachtet Coface auch eine Erhöhung des Risikos in einigen kleineren Schwellenländern wie Malaysia, Armenien und Tunesien. (vwh/ku)

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