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City-Risiken: München auf Platz Eins der Gefahrenkarte

04.09.2015 – Inga Beale_LloydsDie Hacker, Terroristen und Naturgewalten können die Wirtschaftsleistung zum Erliegen bringen. Lloyd’s hat jetzt 301 Großsstädte in den Blick genommen und welcher Gefährdung sie ausgesetzt sind. “Damit wollen wir Diskussionen zwischen Wirtschaft, Politik und Versicherer anregen, um Schutz und Risikobewusstsein zu verbessern”, erklärte Lloyd’s Chefin Inga Beale. München belegt in Deutschland den Top-Platz auf der Gefahrenkarte.

In Zusammenarbeit mit der Universität Cambridge hat Lloyds einen virtuell modellierbaren City Risk Index entwickelt. Die speziellen Auswirkungen von 18 unterschiedlichen Risiken auf 301 Städte mit einem gesamten Schadenpotenzial von mehr als 4,5 Mrd. Dollar nur mit Blick auf die gefährdete Wirtschaftsleistung können.

Auch die neuen Megacities Lagos, Manila, Mumbai und Lima nimmt Lloyd’s in den Blick.

In Deutschland weist München noch weit vor Berlin und Frankfurt den höchsten Gefährdungsgrad aus. Im Worst Case der komplett eintretenden Risiken nimmt das Brutto-Inlandsprodukt laut Prognose mit knapp 15 Mrd. Dollar Schaden. Weltweit bedeutet das aber lediglich Plaz 85.

Kein Vergleich mit den 153 Mrd. Dollar, die im schlimmsten Fall bei einem Blackout von Tokio fällig werden oder den 90 Mrd. von New York City. Immerhin mit 54 Mrd. “dotiert”: London, UK. (vwh/ku)

Bild: Lloyd’s Chefin Inga Beale. (Quelle: Lloyd’s)

Link: Lloyd’s City Risk Index

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