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Chinesische Öffentlichkeit diskutiert über Russland-Hilfe

30.12.2014 – shanghai_china_yan_150Von VWheute-Asien-Korrespondent Heng Yan.

Als der chinesische Außenminister Wang Yi vor einigen Tagen sagte, dass China bereit sei, Russland bei der Bewältigung der Finanzkrise zu helfen, hat das in der chinesischen Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt.

So haben sich sehr schnell zwei Meinungslager gebildet. Die eine Seite vertritt den Standpunkt, dass in der verbitterten Konkurrenz mit den USA ein Bündnispartner wie Russland für China unverzichtbar sei. Daher sei eine finanzielle Unterstützung Russlands unbedingt notwendig. Kritiker hingegen meinen, dass China keine Hilfe leisten solle, da es die Finanzkraft des Landes übersteigen würde. Zudem solle China damit auch keine Konfrontation mit dem Westen riskieren.

Tatsächlich ist die chinesische Wirtschaft in großem Maße auf die Handelsbeziehungen mit den westlichen Ländern angewiesen. Das jährliche Handelsvolumen zwischen China und der EU beträgt derzeit etwa 600 Mrd. Dollar gegenüber ca. 90 Mrd. Dollar mit Russland.

Zudem sind Millionen Arbeitsplätze in China stark von dem Geschäft mit dem Westen abhängig. Auch der wirtschaftliche Austausch zwischen China und dem Western ist bedeutend vielfältiger. Die Haltung der chinesischen Regierung in dieser Frage ist doch viel deutlicher und konsequent.

Einige Tage nach der Äußerung des Außenministers betonte die Sprecherin der chinesischen Regierung auf einer Pressekonferenz die Hilfsbereitschaft für Russland. Jedoch erklärte Russland vor Kurzem, dass die Rubelkrise bereits vorbei sei. (vwh)

Bild: Straße in Schanghai (Quelle: Heng Yan)

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