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China: Versicherer verkaufen kaum über eigene Portale

29.08.2014 – ch-AssociationKleine und mittelgroße Versicherer machen Geschäfte über Fluggesellschaften, Reisebüros, Online-Plattformen oder andere Vertriebskanäle im Netz. Die Beitragseinnahmen durch den Vertrieb über Drittparteien erreichten im ersten Halbjahr dieses Jahres umgerechnet 1,19 Mrd. Euro, während die Versicherer über eigene Internetportale nur 61,86 Mio. Euro erzielten.

Einer jüngst veröffentlichten Statistik des Verbandes der Chinesischen Versicherer zufolge haben 50 Versicherer in der ersten Hälfte des Jahres von den online verkauften Personenversicherungen eine gesamte Beitragseinnahme von umgerechnet 1,19 Mrd. Euro erzielt. Insgesamt belief sich die Summe auf 1,25 Mrd. Dollar. Das Beitragsvolumen weist im Vergleich zum ersten Quartal ein Plus von 278 Prozent auf. Die Entwicklung hin zum Internet-Vertrieb ist ungebrochen.

Dabei fällt besonders auf, dass die dominierende Mehrheit der Policen über Plattformen von Drittparteien, nämlich Online-Händler, Fluggesellschaften, Online-Zahlungsdienste oder Internet-Reisebüros, verkauft wurde. Die Beitragseinnahmen durch den Vertrieb über Drittparteien erreichten umgerechnet 1,19 Mrd. Euro, während die Versicherer über eigene Internetportale nur 61,86 Mio. Euro erzielten. In den ersten sechs Monaten haben die Versicherer von den durch Mobile Endgeräte vertriebenen Policen umgerechnet 115 Mio. Euro in die Kasse gespült.

Die Versicherungsunternehmen, die mit Drittparteien zusammenarbeiten, sind meist kleine oder mittelgroße Versicherer. Sie zeigen eine große Flexibilität in der Produkt- und Provisionsgestaltung.

Security Daily berichtet, dass Versicherer weitere Anstrengungen unternehmen, um in den kommenden Jahren mehr als 60 Prozent der Beitragseinnahmen über das Internet zu erzielen. (hy)

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