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China: Kunst-Versicherungsmarkt mit Potenzial, aber unterentwickelt

26.05.2014 – china-654Der chinesische Kunstmarkt ist mittlerweile in Anbetracht des Umsatzvolumens weltweit auf den zweiten Platz nach den USA gestiegen. Allerdings ist der Markt für die Kunstversicherung unterentwickelt.

Künstler und private oder institutionelle Sammler haben immer Kopfzerbrechen bei der Ausleihe ihrer Kunstwerke für die Ausstellungen: Man findet praktisch kaum Versicherer oder erschwingliche Versicherungen. Das Problem betrifft auch die Aussteller, die ihre Risiken zu gern versichern wollen. Nach Schätzungen von Experten könnte gegenwärtig das Beitragseinkommen für die Kunstversicherer ein Volumen von 118 Mio. Euro erreichen. Aber in Wirklichkeit sind nicht mal 20 Prozent ausgeliehene bzw. ausgestellte Kunstwerke versichert.

Die Ursache für die Unterentwicklung sehen die Marktbeobachter darin, dass landesweit professionelle Kunstgutachter fehlen. Das führt dazu, dass die Versicherer die Versicherungswerte nicht eindeutig bestimmen können, um eine Prämie einigermaßen realitätsnah zu berechnen. Anderseits werden auch kaum diesbezügliche Rückversicherungen angeboten. Angesichts einer großen Zahl von gefälschten Kunstwerken am Markt wagen viele Versicherer in der Tat nicht, in das anscheinend vielversprechende Geschäft einzusteigen. Der Zeitung The South Daily zufolge hat die Axa Asia offensichtlich den Plan, sich mittelfristig in den Markt einzumischen. Die Axa Asia hat eine Kunstwerk-Datenbank aufgebaut. In die Datenbank werden aus größeren Auktionen die Daten eines gehandelten Kunstwerks inklusive der Daten von Verkäufer und Käufer gesammelt. (hy)

Bild: Kunst gibt es in dem Riesenreich an fast jeder Ecke. (Quelle: vwh)

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