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CH: Debatte über Ernteausfallversicherung

31.03.2014 – sonnig-wolken-landschaftForscher der Agroscope in Reckenholz ZH haben die Folgen und Handlungsoptionen im Zuge der Klimaerwärmung eva
luiert, und unter anderem die 
Ernteversicherung als Lösung präsentiert. Eine Annäherung daran ist neu im Angebot der Schweizer Hagel-Versicherung, schreibt die BauernZeitung aus der Schweiz.

Seit Januar 2014 hat die Schweizer Hagel-Versicherung die Ackerbau-Pauschalversicherung Plus (APV+) im Angebot. Die APV+ deckt für ausgewählte Kulturen die in der Schweiz am häufigsten auftretenden Risiken wie Hagel, Überschwemmung, Abschwemmen, Trockenheit etc.. Im Mittelland kostet sie pro Hektare rund 140 Schweizer Franken.
Zurzeit nehmen rund 100 Kunden dieses Angebot wahr, wie die Versicherung informiert. Ein Ausbau der Leistungen 
stoße jedoch an die Grenzen der Versicher- und Finanzierbarkeit.

Das Prämienniveau würde zu hoch für den Versicherten. International sind diese umfassenden Versicherungslösungen deshalb stark staatlich gefördert.
In den USA sind 
62 Prozent der Beiträge für eine solche Versicherung subventioniert. Sandra Helfenstein, Sprecherin des Schweizerischen Bauern Verbandes, sagte, dass ein solches Modell durchaus in der Schweiz zu einem 
Thema werden könnte. Etwa 
im Rahmen von agrarpolitischen Maßnahmen oder wenn die EU ein solches Modell in einem Freihandelsabkommen mit den USA einführen sollte.
Das Thema Agrar aus allen versicherungstechnischen Perspektiven betrachtet war Gegenstand der Versicherungswirtschaft (Heft 2/2014).

Bild: Ernteausfallversicherungen sind für die Branche ein weites Feld, ohne staatliche Unterstützung geht meist aber gar nichts. (Quelle: vwh)

Link: Bilanz: Hagelversicherung bezahlt Schäden im Umfang von 72 Mio.

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