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07.12.2016
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BWV München feiert sich und die Zukunft

21.10.2016 – digital_98172431_FotoliaDas Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft in München e.V. lud zur 17. Jahresveranstaltung mit dem Thema “Schöne neue digitale Welt?!” ein. Das Motto der Tagung lockte mehr als 70 Interessierte in die Räumlichkeiten des BWV München und wurde von den drei Referenten – aus Wirtschaft und Wissenschaft – interdisziplinär betrachtet.

Nach der Eröffnung der Tagung durch den Vorstandsvorsitzenden des BWV München, Rainer Gebhart (WWK), sowie dem Geschäftsführer des BWV München, Herbert Schmidt, widmete sich Harald Benzing, Vorstand der VKB, dem Thema seines Vortrags: “Die Digitale Zukunft der Kranken- und Pflegeversicherung.” Das Thema wurde von VWheute direkt aufgegriffen.

Er stellte zunächst den digitalen Wandel und die damit verbundenen veränderten Akquisitionswege heraus, um dann im Rahmen des Leistungs- und Serviceprozesses “Watson” – ein Forschungsprojekt mit IBM, der Hochschule München sowie der VKB – näher auszuführen. Kognitive Systeme lernen durch Interaktion, bilden Hypothesen und liefern Antworten, so soll “Watson” zur Analyse unstrukturierter Daten dienen beziehungsweise sie verstehen lernen und einen Beitrag zur Prozessoptimierung sowie Kundenzentrierung leisten.

Ute Maria Apel, Country Functional Head/TechEx P&C (Generali Versicherung), bot in Ihrem Beitrag einen Einblick in das Konzept der Smart Insurance – VWheute berichtete bereits. Die Lösungen der Smart Insurance bilden, laut der promovierten Physikerin, ein Zusatzangebot zur traditionellen Produktwelt und haben als Zielgruppe risikobewusste und digitalaffine Kunden. Das Gesundheitsprogramm “Generali Vitality” begleitet den Kunden auf dem Weg in ein gesünderes Leben: Es ginge, unabhängig vom Ausgangsniveau, um die Verbesserung des eigenen Gesundheitszustands.

Nach einer Pause beleuchtete Galia Assadi vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der LMU München die schöne, digitale Welt in Bezug auf den demographischen Wandel: “Alice and me. Robotik als Antwort auf den demographischen Wandel?” Nach einer wissenschaftlichen Einführung in die Thematik stellte Assadi den polarisierenden Dokumentarfilm “Ik ben Alice” aus den Niederlanden vor. Porträtiert wird ein Modellversuch mit drei alten Damen und dem Pflegeroboter “Alice”, der je nach Vorlieben programmiert wird. Eine Zukunftsvision der schönen, neuen digitalen Welt: Mit “Alice” fußballschauend im Wohnzimmer. (vwh/mv)

Bildquelle: Fotolia

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