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Bundesliga-Auftakt: Start-Elf in Versicherungsfragen

21.08.2014 – gdvOhne Versicherungen ist die Bundesliga ein unkalkulierbares Abenteuer. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat anlässlich des Auftakts der Bayern gegen Wolfsburg am Freitag eine interaktive Infografik online gestellt. Die zeigt die Start-Elf der Versicherungen auf, die im Spiel sind, wenn der Ball rollt.

TV-Ausfallversicherung: Mit TV-Ausfallversicherungen lassen sich die Haftungsrisiken abdecken. Die Policen leisten bei technischen Störungen, beispielsweise wenn das TV-Signal – wie beim EM-Halbfinale 2008 – nicht an einen Satelliten verschickt werden kann.

Werbeausfall-Policen sind vor allem interessant für die Werbevermarkter, die ihren Kunden bestimmte Präsenzzeiten vertraglich zugesichert haben. Können sie ihre Zusage nicht einhalten, werden Vertragsstrafen fällig. Dies kann beim Ausfall von Dreh- oder Videobanden der Fall sein. Die entgangenen Einnahmen übernimmt dann der Versicherer. Der neueste Trend ist die virtuelle Werbung. Damit lassen sich Werbebanden im Fernsehbild in Echtzeit mit anderen Schriftzügen überblenden.

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Grafik: Der GDV zeigt in seiner virtuellen Infografik elf Bundesliga-affine Versicherungen. (Quelle: GDV)

Die Death & Disgrace-Versicherungen ersetzen die angefallenen Kosten einer Werbekampagne, die ausfällt, weil ein Unternehmen nach einem Skandal nicht mehr mit einem Sportler in Verbindung gebracht werden möchte.

Der Marktwert aller Spieler der 18 Bundesligisten liegt laut dem Sportportal Transfermarkt.de bei knapp 2,4 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Allein die deutsche Nationalmannschaft wurde bereits vor der WM auf 800 Mio. Euro geschätzt – leider spielen nicht alle Weltmeister in der Bundesliga. Die Marktwertversicherung zahlt eine vertraglich vereinbarte Summe, falls der Sportler infolge einer Krankheit oder Verletzung dauerhaft spielunfähig ist.

Die Spieler müssen folglich für alle Fälle vorbeugen. Dafür eignen sich beispielsweise Krankentagegeldversicherungen oder Sportinvaliditätsversicherungen.

Sportstättenversicherungen decken Schäden ab, die durch Leitungswasser, Brand oder Sturm entstehen. Mitversichert sind auch die Einbauten im Stadion wie technische Anlagen. Üblicherweise kommen bei Sportstätten All-Gefahren-Policen zum Einsatz.

Die Veranstalter-Haftpflichtversicherung sichert den Verein gegen etwaige Schadenersatzansprüche ab.

Prize-Indemnity-Versicherungen ersetzen Einnahmeausfälle wie entgangene Sponsoren- oder Fernsehgelder, falls bestimmte sportliche Ziele nicht erreicht werden.

Technische Versicherungen decken verschiedene Risiken während der Bauphase im Stadion ab. Sie ersetzen beispielsweise die Kosten für Schäden, die durch den Einsatz von fehlerhaftem Material entstanden sind. Selbst Ertragsausfälle oder Mehrkosten infolge von Bauverzögerungen lassen sich mit solchen Policen versichern.

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen begrenzen das Haftungsrisiko des Versicherten, falls Geschäftspartner Vermögensschäden reklamieren. Solche Policen helfen z.B. Spielervermittlern, die ohne den Schutz ihre berufliche Existenz aufs Spiel setzen. (vwh)

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