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Budgets für Naturkatastrophen-Schäden bereits ausgeschöpft

14.08.2013 – Nach drei schweren Naturkatastrophen sieht die Rating-Agentur Standard & Poor’s die deutschen Schadenversicherer unter Druck. „Wir schätzen, dass die drei Schadenereignisse zusammen für viele betroffene Versicherer ihr jährliches Budget für Naturkatastrophen schon jetzt vollständig ausschöpfen oder überschreiten“, schreibt S&P. „Jedes weitere Elementarereignis wird daher weiteren Druck auf die Ertragslage betroffener Versicherer ausüben.“

Das Hochwasser im Juni hat nach Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) versicherte Schäden in Höhe von 2 Mrd. Euro verursacht. Der Hagel vom 27. Juli wird nach GDV-Hochrechnungen die Versicherer mit 660 Mio. Euro belasten. Das Hochwasser hat bereits deutliche Spuren in den Halbjahreszahlen der Allianz hinterlassen (mehr bei Unternehmen), die der führende Gebäudeversicherer im Osten Deutschlands ist. Neben diesen beiden Katastrophen gab es bereits am 20. Juni nennenswerte Schäden durch Starkregen, Sturm und Hagel, für die allerdings noch keine Schätzungen vorliegen (ausführlich im Dossier). Sollte bis zum Jahresende noch ein größeres Schadenereignis eintreten, werden die meisten Schadenversicherer versicherungstechnische Verluste ausweisen, glaubt S&P.

Link: www.standardandpoors.com

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