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Brooklyn Underwriting versichert erstmals Ebola-Schäden

11.11.2014 – ebola_150Von Barbara Bierach, VWheute-Korrespondentin aus Sydney.

Von Freetown in Sierra Leone nach Sydney in Australien sind es über 16.700 Kilometer Luftlinie. Dennoch offeriert Brooklyn Underwriting in Australien nun eine Versicherung für Unternehmen gegen geschäftliche Verluste durch Ebola.

Eine Weltpremiere, so Tim Fairbrother, Business Development Executive bei Brooklyn. Anlass für das neue Produkt waren laut Fairbrother Gespräche mit Kunden, die laut darüber nachdachten, was es für ein Unternehmen bedeuten könnte, wenn Ebola den Betrieb lahmlegen würde. Also hat sich die kleine, auf mittelständische Betriebe spezialisierte Agentur mit Ark Syndicate 4020 und Lloyd’s Prospect Insurance Brokers zusammen geschlossen, um die neue “Ebola-Versicherung” auf den Weg zu bringen.

Im Fokus stehen vor allem “öffentliche Treffpunkte” wie Praxisgemeinschaften, Hotels, Einkaufszentren, Bars oder Fitness-Studios. “Die Police deckt die täglichen Verluste ab für einen Zeitraum von 30 Tagen”, so Fairbrother. Nach einem von den Behörden erzwungenen Geschäftsschluss werden je nach Policenumfang zwischen 250.000 Australische Dollar (umgerechnet 174.000 Euro) und fünf Mio. Australische Dollar pro Tag ausbezahlt. Auch sind Evakuierungskosten gedeckt. Fairbrother glaubt, dass Brooklyn hier eine Lücke im Markt aufgetan hat und dass andere Märkte bald mit vergleichbaren Angeboten nachziehen werden. (bab)

Bild: Ebola Virus unter dem Mikroskop. (Quelle: eyeofscience)

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