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Brexit vor allem für Briten teuer

12.02.2016 – ludovic_subran_eulerhermes“Großbritannien bräuchte mindestens zehn Jahre, um die durch einen möglichen Brexit entstehende Lücke bei den Exporten zu schließen”, erklärt Euler Hermes-Chefvolkswirt Ludovic Subran. Weiter prognostiziert er, dass besonders die britische Finanzindustrie leide und London seine Vormachtstellung bei den führenden europäischen Handelsplätzen einbüßen würde.

Britische Banken könnten nicht mehr von den günstigen Finanzierungsbedingungen der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren und die Bank of England würde die Zinssätze anheben, um die Inflation zu bekämpfen. Für Unternehmen hätten die höheren Finanzierungskosten direkte Auswirkungen auf ihre Gewinnmargen. Damit stützt Ludovic Subran die These von Lloyd’s of London, das einen Brexit als schwer geschäftsschädigend bewertet.

Der aktuelle Bericht von Euler Hermes geht noch weiter: “Aber nicht nur der britische Export wäre betroffen, sondern auch der Import”, sagt Subran. Weitere Handelsbarrieren und neue Produktstandards sieht er ebenso im Bereich des Möglichen. “Kombiniert mit starken Abhängigkeiten könnte dies für einige Branchen ein Teufelskreis werden.” (vwh/ku)

Bild: Euler Hermes-Chefvolkswirt Ludovic Subran. (Quelle: Euler Hermes)

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