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Brexit dämpft Konjunkturerwartungen

28.07.2016 – shopping_Erwin Lorenzen_pixelio.deDer EU-Austritt Großbritanniens hat den Konjunkturerwartungen der deutschen Verbraucher einen Dämpfer versetzt. Für August fiel der Konsumklima-Indikator von 10,1 auf 10,0 Punkte, berichtet das Marktforschungsunternehmen GfK. Zuvor war der Stimmungsindikator drei Monate in Folge gestiegen. Im Juni 2015 hatte er mit 10,2 Punkten einen langjährigen Höchststand erreicht.

“Das Brexit-Votum hat das Konsumklima belastet”, sagt GfK-Experte Rolf Bürkl. Die Sorgen vor den Folgen würden aber wieder abklingen und die Verbraucher wieder zur Tagesordnung übergehen. “Für die Konsumenten ist es kein so großes Thema, weil der EU-Austritt Großbritanniens frühestens erst in einigen Jahren anstehen wird.” Grundsätzlich sei nicht mit einem größeren Dämpfer bei der Kauflaune der Deutschen zu rechnen. Der Konsum werde auch in den kommenden Monaten ein Stütze der deutschen Wirtschaft sein.

Pimco-Chefökonom Joachim Fels indes glaubt nicht daran, dass die Briten es durch den Brexit-Beschluss schaffen werden, freien Zugang zu den Märkten in der Europäischen Union zu behalten. “Für die EU gehören der Zugang zum Güter-, Dienstleistungs-, und Kapitalmarkt sowie ein offener Arbeitsmarkt fest zusammen. Und beim Brexit spielte ja gerade das Motiv eine Rolle, die Einwanderung nach Großbritannien kontrollieren zu können.“ (vwh/mst)

Bild: Erwin Lorenzen / Pixelio.de

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