Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Blick auf die Börse: Unternehmensdaten im Fokus

01.08.2016 – boerse_birgitH_pixelioMit Beginn der Sommerferien startet auch der deutsche Leitindex in die beiden traditionell schwächsten Börsenmonate des Jahres. Viele Anleger und Analysten gehen daher davon aus, dass es in den kommenden Tagen nun etwas ruhiger auf dem Frankfurter Börsenparkett werden wird. Während das Thema “Brexit” wohl kaum mehr eine Rolle spielt, rücken in den kommenden Tagen vor allem die Halbjahresbilanzen der Unternehmen in den Mittelpunkt.

So erreicht die Berichtssaison in Deutschland in dieser Woche ihren vorläufigen Höhepunkt. Allein 15 Dax-Unternehmen geben einen Einblick in den Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2016. Den Anfang machen am Dienstag mit BMW, Commerzbank, Lufthansa, Fresenius, FMC, Infineon und Vonovia allein sieben Unternehmen aus der Champions League der börsennotierten Konzerne.

Während am Mittwoch die Dax-Vertreter Continental und Deutsche Post folgen, legen am Donnerstag gleich fünf Dax-Konzerne und neun MDax-Unternehmen ihre Geschäftszahlen offen, darunter unter anderem Fraport, Hannover Rück, Klöckner & Co, Rheinmetall oder Stada. Am Freitag beschließen dann die Allianz, Evonik und Hugo Boss den Bilanzreigen. Ein weiterer Hingucker dürften auch die Quartalszahlen von Tesla sein. Nach dem tödlichen Unfall mit dessen Fahrassistenz-Programm “Autopilot” steht der Starunternehmer Elon Musk derzeit schwer in der Kritik.

Neben der Datenflut von Unternehmensseite stehen in dieser Woche auch wichtige Konjunkturtermine – darunter die US-Arbeitsmarktdaten und der Zinsentscheid der Bank of England – auf der Tagesordnung. “Während der S&P 500 zuletzt neue Allzeithochs markierte, liegt der DAX weiterhin 15 Prozent unter seinem letztjährigen Allzeithoch. Der Dax leide unter der relativ enttäuschenden Gewinnentwicklung”, konstatiert Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp gegenüber ARD-Börse. “Und ähnlich wie die Dax-Gewinne stagnieren auch ‘harte’ deutsche Konjunkturdaten wie die Auftragseingänge und die Industrieproduktion seit Jahren trotz der sehr expansiven EZB-Politik”, betont der Experte. (vwh/td)

Bildquelle: birgitH / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten