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Blick auf die Börse: Nervosität zum Jahr des Affen

08.02.2016 – Boerse Bulle Baer Geld Anlage by_Thorben Wengert_pixelio.deAktienanleger brauchen in diesen Tagen starke Nerven. Allein am vergangenen Freitag schloss der Dax mit 9.286 Punkten und dem damit niedrigsten Stand seit November 2014. Auch die Munich Re die Analysten positiv überraschte, hält die Nervosität auch in dieser Woche an. Lediglich das chinesische Neujahrsfest könnte zumindest vorübergehend zu einer Marktberuhigung führen.

Den Abwärtstrend entgegen entwickelte sich zum Wochenende hin die Aktie der Munich Re. Dank geringer Schäden durch Naturkatastrophen hat der Rückversicherer unter dem Strich einen Überschuss von 3,1 Mrd. Euro erwirtschaftet. Bei den Analysten kamen die Zahlen jedenfalls gut an.

So hatte Vikram Gandhi von der Société Générale hat die Einstufung für Munich Re auf “Buy” mit einem Kursziel von 200 Euro bestätigt. Daniel Bischof, Analyst der Baader Bank, hielt jedoch mit einem “Hold” am Kursziel von 182 Euro fest. Auch wenn der Rückversicherer ein überraschend starkes Ergebnis erzielte, wurde dies jedoch durch das schwache Ergebnis der Tochter Ergo teilweise konterkariert, so der Experte.

In der kommenden Woche dürften von Unternehmensseite hingegen eher die Daten aus der zweiten und dritten Reihe stehen. So warten die Lufthansa und die Fraport am Dienstag und Mittwoch mit ihren Verkehrszahlen auf. Zur Wochenmitte folgen dann die endgültige Zahlen des Kupferherstellers Aurubis und der Quartalsbericht der Heidelberger Druck, gefolgt vom Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger, dem Verpackungsspezialist Gerresheimer und dem Handelskonzern Metro. Aus Versicherersicht dürfte zudem am Donnerstag der Jahresabschluss der Zurich von besonderem Interesse sein.

Aus China dürften hingegen in den nächsten Tagen hingegen keine Hiobsbotschaften zu erwarten sein. Wegen des chinesischen Neujahrsfestes bleiben die Börsen in Schanghai und Shenzhen in der kommenden Woche geschlossen. Angesichts des bevorstehenden Jahres des Affen befürchten die Wahrsager hingegen ein Affentheater aus Turbulenzen und Konflikten.

“Die rivalisierenden Elemente stehen für Disharmonie”, meint der Hongkonger Fengshui-Meister Raymond Lo. Schließlich gab es im letzten Jahr des Feueraffen vor 60 Jahren gleich mehrere Katastrophen: So stießen im Juni stießen zwei Flugzeuge über dem Grand Canyon zusammen. Die Folge: 128 Tote. Im Juli stießen ein italienischen und ein schwedisches Schiff im dichten Nebel zusammen. Die Bilanz: 51 Tote. Im Dezember stürzte ein kanadisches Flugzeug in die Berge von British Columbia. 62 Insassen kamen dabei ums Leben.

Kurzum: “Der chinesische Affe ist eine widersprüchliche Figur”, konstatiert das Hongkonger Brokerhauses CLSA in seinen Prognosen zum jährlichen Feng-Shui-Index. Auch wenn der Affe dem Menschen zwar ähnlich sei, fehle ihm doch das soziale Einfühlungsvermögen. So könne das neue Jahr zwar vor allem Silber, Gold, Autos, Finanzen, Logistik und Maschinenbau positiv beginnen. Wenn der Affe allerdings durchdrehe, könnten vor allem die Kurse für Gas, Telekommunikation und den Internetsektor deutlich ins Minus rutschen.

Übrigens: Bekannte Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci und Julius Cäsar, der Star-Wars-Erfinder George Lucas, sowie die beiden US-Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton und Donald Trump wurden in einem Jahr des Affen geboren. So werden diesen Charakteren neben Eigenschaften wie Liebenswürdigkeit, Humor und Erfolg auch nachgesagt, leicht überheblich, egoistisch und ruhelos zu sein. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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