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Blick auf die Börse: Kein Winterblues beim Dax?

11.01.2016 – Boerse_Cornerstone_pixelioDer Jahresbeginn fiel auf dem Frankfurter Börsenparkett deutlich turbulenter aus als eigentlich erwartet. Ob Aktientalfahrt in China oder die angespannten Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran – klarer Punktsieger der ersten Handelstage war der Bär. Nun spekulieren die Analysten bereits darüber, wann der Bulle zum Gegenschlag ansetzen wird. Hochkonjunktur haben auch die Schwarzseher unter den Börsenexperten.

So mangelt es derzeit nicht an dunklen Vorhersagen, die einen Kursrutsch nach unten auf etwa 8.000 Punkte und weniger prophezeien. Auch wenn der Januar einer alten Börsenregel zufolge die Richtung des Börsenbarometers für den weiteren Jahresverlauf vorgibt, bleibt noch genügend Zeit für eine Wende nach oben.

Demnach müsse die erste Handelswoche in Frankfurt noch kein Taktgeber für das gesamte Jahr sein, meint Marktexperte Daniel Saurenz vom Analysedienst Feingold Research: “Am Montag werden die Karten neu gemischt”, gibt sich der Experte sicher. Auch die Turbulenzen in China seien nun jedem Anlieger bewusst, ergänzt Saurenz laut dpa.

Dennoch sei beim Blick auf das Reich der Mitte ein gewisser Optimismus angebracht, betont Analyst Frank Wohlgemuth von der WGZ Bank. So habe die einheimische Wirtschaft zuletzt deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet.

Ebenfalls positive Impulse könnten auch die Quartalszahlen des US-Aluminiumkonzerns Alcoa zu Wochenbeginn liefern, mit denen traditionell zum Jahresbeginn die Berichtssaison in den USA eröffnet wird. Am Donnerstag folgen zudem die Bank JPMorgan und der Chiphersteller Intel. Zum Wochenschluss öffnen dann die Finanzinstitute Citigroup und Wells Fargo ihre Bücher öffnen.

In Deutschland richtet sich der Blick in dieser Woche zudem auf die Umsatzmeldung des Handelskonzerns Metro für das Weihnachtsquartal 2015. Experten rechnen hier mit einer ordentlichen Geschäftsentwicklung. Auch der Softwarekonzern SAP liefert in dieser Woche einen ersten Einblick in seine Zahlen.

Ebenfalls zu Wochenbeginn legt Automobilzulieferer Continental seine vorläufigen Jahreszahlen vor. Auch Konkurrent Hella berichtet über die Entwicklung des zweiten Geschäftsquartals. Daneben werden Autoliebhaber natürlich auch einen Blick auf die heute beginnende traditionelle Automesse in Detroit. Zentrale Themen dürften der Abgasskandal bei Volkswagen sowie der niedrige Ölpreis sein, der die Nachfrage von schwergewichtigen Spritschluckern in den USA weiter boomen lässt. (vwh/td)

Bildquelle: Cornerstone / pixelio.de

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