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Blick auf die Börse: Kampf um die 11.000er-Marke

09.11.2015 – Boerse_by_Thorben Wengert_pixelio.deAuf dem Frankfurter Börsenparkett entscheiden dieser Tage die Geschäftszahlen der Unternehmen über das Auf und Ab des Aktienbarometers. Mehr als die Hälfte der Unternehmen konnte die Erwartungen bislang nicht erfüllen – allen voran die großen Versicherer Allianz, Munich Re oder Zurich. Daher richtet sich der Blick diese Woche auf die Bilanzen der übrigen Konzerne.

Den Auftankt macht am heutigen Montag der Autozulieferer Continentale. Tim Rokossa, Analyst der Deutschen Bank, rechnet hier mit guten Quartalszahlen. Am Mittwoch werden dann die Deutsche Post, Eon, K+S und Henkel die Anleger in Atem halten, bevor am Donnerstag mit der Talanx und der Swiss Life weitere Versicherer ihre aktuellen Geschäftszahlen vorlegen.

Von den Energieversorgern Eon und RWE erwarten die Analysten am kommenden Donnerstag hingegen zwar keine großen Sprünge. Allerdings könnte der Kasseler Düngemittel- und Salzkonzern K+S mit einer Gewinnwarnung aufwarten. Auch beim Konsumgüterkonzern Henkel wird ein enttäuschender Umsatz erwartet.

Neben den Unternehmenszahlen wird aber auch die Konjunktur ein beherrschendes Thema auf dem Börsenparkett bleiben. So wird für die Eurozone zwar das zehnte positive Wachstumsquartal erwartet. “Gemessen an den starken Impulsen vom schwächeren Euro, dem billigen Rohöl und der äußerst expansiven Geldpolitik kann trotz der weiteren Erholung von einem Durchbruch allerdings nicht die Rede sein”, wird Analyst Ralph Solveen von der Commerzbank bei dpa zitiert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) werden die Konjunkturzahlen der Eurozone am Freitag dennoch kaum zufriedenstellen. So bleibt die Geldpolitik der Notenbanken ebenfalls ein beherrschendes Thema, auch wenn wegweisende Entscheidungen erst im September anstehen.

Insgesamt rechnen die Analysten hingegen in dieser Woche mit keinen großen Kurssprüngen. “Nach den jüngsten starken Kursgewinnen sollte der Dax zunächst eine Verschnaufpause einlegen”, erwartet Analyst Andreas Hürkamp von der Commerzbank. Auch Markus Reinwand, Analyst der Hessischen Landesbank (Helaba), rechnet laut ARD-Börse mit einer stabilen bis schwächeren Entwicklung des Dax. Und NordLB-Analyst Tobias Basse ergänzt: “Den Großteil der Jahresendrally haben wir wohl schon hinter uns”. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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